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Burgfest: Altbier-Bowle auch am neuen Platz der Renner

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Rosbach v. d. H. (sky). Ein paar Schritte entfernt von angestammten Platz, aber deshalb nicht weniger attraktiv war das Burgfest in Nieder-Rosbach. Zwei Tage lang versammelten sich hier die Feierwilligen jeden Alters aus der ganzen Umgebung, um sich morgens, mittags oder abends kulinarisch wie musikalisch verwöhnen zu lassen.

Rosbach v. d. H. (sky). Ein paar Schritte entfernt von angestammten Platz, aber deshalb nicht weniger attraktiv war das Burgfest in Nieder-Rosbach. Zwei Tage lang versammelten sich hier die Feierwilligen jeden Alters aus der ganzen Umgebung, um sich morgens, mittags oder abends kulinarisch wie musikalisch verwöhnen zu lassen. Fetzige Musik, alle möglichen Getränke-Spezialitäten, Essen oder Kaffee und selbstgebackener Kuchen lockten. Am heißen Samstagnachmittag eröffnete Bürgermeister Detlef Brechtel zusammen mit Blütenkönigin Susanne I. das Ereignis.

»Hier hat jeder Verein sein individuelles Speisen- und Getränke-Angebot. Das halten wir schon seit Jahren so«, sagt Steffen Winkler von der Feuerwehr. Er freut sich besonders darüber, dass das Fest diesmal am Alten Feuerwehrhaus stattfindet und dass die Floriansjünger einen Platz unter der großen Dorfeiche ergattern konnten. Seine klassische Altbierbowle braucht Winkler nicht lange anzupreisen: Die Früchtebowle, aufgefüllt mit dem guten Schuss Altbier ist an seinem Stand erneut der Renner.

Nebenan gibt es die beliebten Feuerwehr-Hamburger, und bei den Turnern des SV 98 duftet es nach Crèpes. An den anderen Ständen reicht die Auswahl von Pommes und Haxen über Grillsteaks oder frittierte Champignons. »Leider haben wir aus Platzgründen unser Angebot ein wenig schmälern müssen, aber alle haben wieder einmal ihr Bestes gegeben«, sagt Guido Dietz. Er hat zusammen mit Jürgen Wägner und Dietmar Bommersheim vom SV 98, Abteilung Fußball, den Festplan erstellt.

Alljährlich ist ein anderer Verein an der Reihe, sich um die allgemeine Organisation zu kümmern. Die Details übernehmen anschließend die anderen Aktiven - das sind zum Beispiel die Sänger von der Germania, die Landfrauen, die Leute von der Feuerwehr und die Turner, Handballer und Fußballer. »Auf dem Papier sieht das am Anfang manchmal komplizierter aus als es in Wirklichkeit ist«, vermutet Bommersheim. So habe man viel Unterstützung durch die Männer vom Bauhof erhalten. Auch ein Toilettenwagen wurde gestellt.

Auf der kleinen (Traktor-Anhänger-)Bühne gibt der Nieder-Rosbacher Elvis-Imitator Harald Willitsch sein Bestes und DJ Peter Spieß lässt die Boxen beben. Dazwischen wünscht sich ein Vater zu Tochter Sarahs 13. Geburtstag ihren Lieblings-Song.

»Hier ist alles familiär, da kann ich mit meinen Kindern herkommen und weiß, dass ich nicht jede Sekunde auf sie aufpassen muss«, freut sich eine Mutter. Am Stand der »Germanen« scheint ein Herr zu wissen, warum das so ist: »Es ist gerade in diesem Jahr durch die sternförmig zulaufenden Straßen auf den Festplatz alles besonders übersichtlich.« Man habe von überall einen Blick auf das Geschehen und sei gleichzeitig mitten drin.

Marianne Metzger am Stand der Landfrauen teilt diese Meinung. »Ich glaube aber, dass es an dem neuen Platz vor der Wasserburg auch wieder schön werden wird«, gibt sie sich zuversichtlich.

Ein besonderes Lob haben sie und die anderen Beteiligten für die Anwohner parat: »Die haben total gut mitgemacht und sich nicht über unser Fest beschwert.« Dabei habe es etliche Stunden lang ein lebhaftes Treiben vor den Fenstern und Türen gegeben. Zahlreiche Festgäste, die sich gegen Mitternacht auf den Weg nach Hause machten, bestätigen dies: Bis in den späten Abend hinein seien immer wieder Leute gekommen, um an dem bunten Treiben teilzunehmen. »Zum Glück sind aber die Rucksacktouristen, die harte Getränke mitbringen und hier für wenig Geld kräftig einen draufmachen wollen, ausgeblieben«, meint eine Helferin. Sie ist gerade dabei, Gläser und Teller abzuräumen, damit auch diesmal wieder die Atmosphäre für ein schönes und angenehmes Fest bereitet ist. Das soll auch im nächsten Jahr beim 28. Burgfest so bleiben.

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