Immer im ehrenamtlichen Einsatz: Nasser Djafari. 	FOTO: PM
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Immer im ehrenamtlichen Einsatz: Nasser Djafari. FOTO: PM

Bundesverdienstkreuz für Nasser Djafari

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Rosbach (pm). Nasser Djafari, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Integration Behinderter Taunus (VzF), erhält das Bundesverdienstkreuzes erster Klasse. Der VzF ist Träger der neuen Kita Sang.

»Nasser Djafari hat sich die Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen zum Lebensziel gemacht. Herzblut, Beharrlichkeit und viel Engagement treiben ihn seit über 42 Jahren an, sich ehrenamtlich der integrativen Betreuung, Behandlung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung zu widmen«, teilt der Verein mit.

Djafari floh 1956 als Zwölfjähriger mit seinen Eltern aufgrund politischer Verfolgung durch den Schah nach Deutschland. Er lernte die Sprache, schloss seine Schulzeit mit dem Abitur ab und studierte Architektur und Geschichte in Frankfurt. Für sein Engagement im VzF wurde ihm 1998 das Verdienstkreuz am Bande verliehen, 2010 der Ehrenbürgerpreis der Stadt Frankfurt und 2016 die Silberplakette der Stadt Oberursel.

Unter Zurückstellung persönlicher und beruflicher Interessen habe er die ursprüngliche Elterninitiative zu einem Verein gemacht, der mittlerweile über den Hochtaunuskreis hinaus Eltern bei der Suche nach einem integrativen Betreuungsplatz helfe. Mit 300 Mitarbeitern würden täglich über 1500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreut. Der VzF stehe für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

Aufgrund der Pandemie ist die Überreichung des Bundesverdienstkreuzes an den 76-Jährigen derzeit nicht möglich.

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