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Es bleibt bei der Eingleisigkeit der Strecke Friedberg-Friedrichsdorf. Grund ist die fehlende Elektrifizierung, wie Rosbachs Bürgermeister Maar im Parlament mitteilte.

Zu teuer

Strecke nicht geeignet: S-Bahn-Anschluss für Rosbach in weiter Ferne

  • VonEdelgard Halaczinsky
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Ein S-Bahn-Anschluss für Rosberg ist vorerst vom Tisch. Eine Verlängerung der Strecke der S5 könnte zumindest den Flughafen Frankfurt erreichbarer machen.

Rosbach – Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Friedberg-Friedrichsdorf und ein Ausbau zum S-Bahnverkehr wird so schnell nicht kommen. Das teilte Bürgermeister Steffen Maar in der jüngsten Sitzung der Rosbacher Stadtverordnetenversammlung mit. Grund ist die fehlende Elektrifizierung. Die Strecke sei wegen mehrerer zu niedriger Brücken nicht rentabel, wie aus früheren Kosten-Nutzen-Untersuchungen hervorgehe.

Mit der Verlängerung der S 5 nach Usingen sei jedoch vorgesehen, die RB 16 (Friedberg/Friedrichsdorf) bis nach Bad Homburg zu verlängern. Mit der geplanten sogenannten Regionaltangente West bestünde dann die Möglichkeit, von Rosbach-Rodheim mit nur einem Umstieg in Bad Homburg bis zum Frankfurter Flughafen zu gelangen.

Rosberg bei Friedberg: Vorerst kein S-Bahn-Anschluss – Strecke wäre nicht rentabel genug

Die interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) zwischen Rosbach und der Gemeinde Wöllstadt, die sich bislang ausschließlich auf die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs bezog, könnte bald beendet sein. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte Wöllstadt angekündigt, den Vertrag aufzulösen und sich im Ordnungsamt personell und organisatorisch grundsätzlich neu aufzustellen. Sollte es bei der Kündigung bleiben und es keine Neuauflage der IKZ geben, werden die bislang für die Gemeinde Wöllstadt zu erbringenden Zeitanteile wieder frei und können für ordnungsbehördliche Angelegenheiten in Rosbach eingesetzt werden. Damit fallen Einnahmen zwischen 13 000 und 17 500 Euro jährlich weg. Im Gegenzug werden etwa zwei Tage pro Woche frei, die für Aufgaben im Gebiet der Stadt Rosbach eingesetzt werden können.

Die Richtlinien zum Förderprogramm »Balkon-Fotovoltaik-Anlagen« auf Plug-In-Basis wurden mehrheitlich beschlossen. Das Programm, das der Bezuschussung solcher Anlagen dient, wurde in das Investitionsprogramm aufgenommen und mit einem Budget in Höhe von 10 000 Euro ausgestattet. Es reicht aus, um 50 Anlagen zu fördern. Antragsberechtigt sind Privatpersonen als Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten oder verpachteten Gebäuden und Wohnungen sowie Mieter oder Pächter von Gebäuden und Wohnungen im Stadtgebiet. Mieter und Pächter müssen bei der Beantragung eine entsprechende Zustimmungserklärung des Eigentümers vorlegen. Pro Wohnung und Eigentümer, Mieter oder Pächter wird maximal eine Anlage gefördert. (sky)

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