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Wettertaler und Gäste begeistern 300 Zuhörer

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Bastian Müller glänzt mit einem Trompetensolo.
Bastian Müller glänzt mit einem Trompetensolo. © pv

Rockenberg-Oppershofen (pm) Etwa 300 Zuhörer besuchten dieser Tage das zweite »Frühlingsfest der Blasmusik«, das die Wettertaler Blasmusik erstmals im Bürgerhaus Oppershofen veranstaltet hat. Als Gastverein hatte man den Musikverein Cäcilia Poppenhausen eingeladen, der unter der Leitung von Manfred Münch steht.

Pünktlich um 17 Uhr starteten die gut aufgelegten Poppenhausener, deren Dirigent auch durch das Programm führte und mit der ein oder anderen Bauernregel die Lacher auf seiner Seite hatte. Nach dem ersten aktuellen Titel »Call me maybe« aus dem Jahr 2012 folgte die »Sorgenbrecher-« und die »Braumeister-Polka«. Wieder modern weiter ging es mit dem Robbie-Williams-Titel »Ain’t that a kick in the head«, dem Klassik-Rock Titel »Carry on wayward son« der Gruppe Kansas aus den 1970er Jahren sowie mit »Auf uns« – das ist der WM-Titel 2014 von Andreas Bourani, den der junge Trompeter Felix Schleicher sang.

Tonschön und auf Schwedisch brachte Martina Rübsam die Filmmusik »Gabriellas Song« zu Gehör, eine »Pop-Ballade mit Kirchenliedcharakter«, welche das Publikum mit langem Applaus bedachte. Bei den »Bohemian Lovers« zeigten die Solisten Maik Klotz (Trompete) und Frank Unger (Horn) ihr Können.

Mit »Brassed up Funk« und »How deep is your love« von den Bee Gees wurde es bei den Poppenhausenern nochmals poppig-rockig, bevor sie mit dem aktuellen »Helene Fischer Farbenspiel-Mix« einen Höhepunkte setzten. Hierbei übernahm Klarinettistin Maria Storch das Mikrofon und brachte das Publikum in Stimmung.

Nach der Pause übernahm Sascha Piffko das Mikrofon. Der Moderator der Wettertaler hat schon viele Male das Publikum durchs Konzert geführt und verstand es auch diesmal, spontan auf das Publikum einzugehen.

Erstes Stück war der »Olympiade-Marsch«, es folgten die »Strohwitwer-Polka«, die »Elisabeth-Serenade« und der »Karneval von Venedig« – ein Bravourstück für Solotrompete, bei dem der junge Nachwuchstrompeter Bastian Müller für ein weiteres Glanzlich sorgte.

Hommage an Udo Jürgens

Im Doppelpack folgte der Musicalhit »Nessaja« (aus Tabaluga) und das Medley »Traumreise Griechenland«, ehe wieder volkstümliche Stücke angesagt waren. Zuletzt traten alle sechs Wettertaler Klarinettisten solistisch auf den Plan. Als großes Finale folgte in Erinnerung an Udo Jürgens ein Medley seiner bekanntesten Hits.

Im dritten Teil des Konzerts spielten beide Orchester gemeinsam. Zuerst erklang der »Böhmische Traum«, dirigiert von Edi Sagert, den Schlusspunkt setzte der »Fliegermarsch«, den Manfred Münch dirigierte. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus. Schön zu sehen und zu hören war auch, dass in beiden Orchestern viele junge Musiker mitspielen.

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