Der gewählte Vereinsvorstand (v. l.) Zeugwart Holger Rudolf, Kassenwart Michael Weil, stellv. Gerätewart und stellv. Schriftführer Sören Wilitek, Vereinsvorsitzender David Stary, Stellvertreter Hendrik Wenzel und Schriftführer Karl-Christian Wolf. Erste Reihe v. l: Jugendwart Markus Antony, Gerätewart Christof Kupfers, stellvertretender Wehrführer Konstantin Langsdorf, Wehrführerin und Pressewart Juliane Steinhauer und Internetbeauftragter Felix Kling. 	FOTOS: PV
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Der gewählte Vereinsvorstand (v. l.) Zeugwart Holger Rudolf, Kassenwart Michael Weil, stellv. Gerätewart und stellv. Schriftführer Sören Wilitek, Vereinsvorsitzender David Stary, Stellvertreter Hendrik Wenzel und Schriftführer Karl-Christian Wolf. Erste Reihe v. l: Jugendwart Markus Antony, Gerätewart Christof Kupfers, stellvertretender Wehrführer Konstantin Langsdorf, Wehrführerin und Pressewart Juliane Steinhauer und Internetbeauftragter Felix Kling. FOTOS: PV

Wehrführerin jetzt offiziell bestätigt

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Rockenberg (pm). Eine erfolgreiche, kurzweilige Mitgliedsveranstaltung fand bei der Feuerwehr in Rockenberg statt. Vereinsvorsitzender David Stary führte durch den Abend. Stary begrüßte zum ersten Mal als Vorsitzender des Feuerwehrvereins die Anwesenden und alle Ehrengäste. So auch Bürgermeister Manfred Wetz, Gemeindebrandinspektor Klaus Anselm, stellvertretender Gemeindebrandinspektor und Wehrführer von Oppershofen, Alexander Bayer, Ehren-Gemeindebrandinspektor Werner Hildebrand und Gemeindejugendwart Johannes Huber.

Die Versammlung startet mit dem Bericht des Vorsitzenden über die Aktivitäten des Feuerwehrvereins 2019.

Es folgte der Bericht der Wehrführerin Juliane Steinhauer. Sie berichtete über die Einsätze und Aktivitäten der einzelnen Abteilungen. Besonders die Unwettereinsätze hätten die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde gefordert. Alleine an einem Tag waren es 15 Einsätze für die Kameraden und Kameradinnen. Somit waren es knapp 30 Einsätze für die Feuerwehr 2019. Es gab sieben Brandeinsätze, wobei die Kräfte unter anderem bei einem Fahrzeugbrand gefordert und auch von den Anwohnern beobachtet und gefilmt worden seien.

2192 Stunden aktiver Dienst

Steinhauer berichtet über die von den Feuerwehrkräften absolvierten Lehrgänge und gab einen Einblick in den Übungsalltag. Besonders stolz sei sie auf die geleisteten Übungsstunden der Aktiven. Die 47 aktiven Kräfte leisteten 2192 Stunden aktiven Dienst in der Feuerwehr.

Anschließend folgte der Bericht des Schriftführers Karl-Christian Wolf. Der Verein verzeichnet aktuell 540 Mitglieder.

Der Bericht des Jugendwarts wurde von Markus Antony vorgetragen. Aktuell sind es acht Jugendliche, von denen zwei bereits in die Einsatzabteilung übernommen wurden.

Bei dem Bericht des Kassenwarts gab Michael Weil den Vereinsmitgliedern Aufschluss über die Einnahmen und Ausgaben des Feuerwehrvereins. Kassenprüfer Bernhard Kling bestätigte eine gut geführte Kasse und stellte den Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Damit konnte mit den Wahlen begonnen werden.

Nach der kommissarischen Zeit der Wehrführung, die im Oktober 2019 endete, wurden Juliane Steinhauer und David Stary übergangsweise weiter von der Gemeinde eingesetzt. Durch das Absolvieren aller erforderlichen Lehrgänge in den vergangenen zwei Jahren konnte Juliane Steinhauer nun offiziell gewählt werden. Sie wurde einstimmig von allen aktiven Kameraden gewählt. Als Stellvertreter wurde Konstantin Langsdorf vorgeschlagen. Er gibt damit sein Amt als Gerätewart ab und unterstützt nach einstimmiger Wahl die Wehrführung.

Ein neues Löschfahrzeug

Zum ersten Gerätewart wurde Christof Kupfers gewählt, und für seinen frei gewordenen Posten als stellvertretenden Gerätewart wurde Sören Willitek vorgeschlagen und auch einstimmig gewählt. Turnusgemäß musste auch der Zeugwart neu gewählt werden. Holger Rudolf stellte sich wieder zur Wahl und wurde auch einstimmig gewählt. Felix Kling wurde zum neuen Internetbeauftragten gewählt. Eckhard Schild ist neuer Kassenprüfer.

Aktuell beschäftige sich der Wehrführerausschuss mit der Neubeschaffung des Löschfahrzeuges in Oppershofen.

Es folgte das Grußwort des Bürgermeisters Manfred Wetz. Er dankte den Kameradinnen und Kameraden für den Brandschutz und die Mitgestaltung des dörflichen Lebens in Rockenberg. Die Zusammenarbeit funktioniere in seinen Augen sehr gut.

Auch ging er auf das neue Feuerwehrgerätehaus ein. Dieses Jahr stehe der Gemeinde bereits ein Budget zum Abrufen bereit, von dem die Detailplanung finanziert werden soll. Hier seien die freiwilligen Kräfte gefordert, um sich bei der Planung einzubringen.

Ein weiteres Thema ist die Arbeit der Brandschützer und Rettungskräfte im öffentlichen Raum. Die Gefahr für die Einsatzkräfte durch Schaulustige und dass sie teils sogar attackiert würden, mache ihm Angst. Er versprach, dass etwas dagegen getan werden solle.

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