Voll auf Öko-Strom

  • vonred Redaktion
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Rockenberg(pm). Da Umweltschutz, Klimawandel und die Energiewende alle betreffen, hat der Gemeindevorstand der Gemeinde Rockenberg entschieden, für alle Einrichtungen der Kommune nur noch Strom aus erneuerbaren Energien von der OVAG zu beziehen. Für die Gemeindeverwaltung, Kindergarten, Burg, Wettertalhalle, Bürgerhaus, Trauerhallen, Apotheke, Abwasseranlagen, Festplätze, Sportplätze und Flüchtlingsunterkünfte werden im Jahr rund 421 000 Kilowattstunden (kWh) elektrische Energie verbraucht. Bei einem Aufschlag von 0,2 ct/kWh für 100 Prozent Ökostrom ergeben sich für die Gemeinde Mehrkosten in Höhe von rund 842 Euro/Jahr.

Beispiel geben

"Bisher waren bereits 60 Prozent des von der OVAG bezogenen Stroms aus regenerativen Energien. Nun hat die Gemeinde ihren Bezug komplett auf zertifizierten Ökostrom umgestellt und will damit mit ein Beispiel geben. Die im Vergleich geringen Mehrkosten sind deshalb zu vertreten", erklärt Bürgermeister Manfred Wetz:

Die OVAG habe bereits einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien in ihrem Strommix, erläuterte Vorstandsvorsitzender Joachim Arnold. "Wir liegen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von etwa 40 Prozent."

Die finanziellen Erträge des Unternehmens blieben in kommunaler Hand und kämen somit bei allen Menschen in der Region an, sagte Arnold.

Ergänzend dazu appellierte Wetz: "Es wäre wünschenswert, wenn möglichst viele Hausbesitzer dem Beispiel der Gemeinde folgen und selbst Ökostrom erzeugen oder den Restbedarf durch Ökostrom, möglichst von einem regionalen Anbieter, abdecken."

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