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Olga Schneider will als erste Bürgermeisterin ins Rockenberger Rathaus einziehen.

Olga Schneider kandidiert für Dorfpartei

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Rockenberg (pm). Olga Schneider bewirbt sich für den Chefsessel im Rockenberger Rathaus. »Ich möchte erste Bürgermeisterin Rockenbergs werden und bin mir der großen Verantwortung unserer liebens- und lebenswerten Gemeinde, der Mitbürgerinnen und Mitbürgern sehr bewusst«, schreibt die 38-Jährige in einer Pressemitteilung. Schneider wurde als Kandidatin für die Bürgermeisterwahl am 26.

September von der Dorfpartei nominiert. Sie ist damit die erste Herausforderin für Amtsinhaber Manfred Wetz (parteilos).

Schneider ist 38 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und drei Töchtern in ihrem Eigenheim in Oppershofen. Geboren wurde sie am 8. September 1982 auf der Insel Sachalin in Russland. Als sie noch ein Kind war, kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland. »Als gelernte Kauffrau im Einzelhandel, Handelsassistentin/Handelsfachwirtin, Ausbilderin, Store Managerin, als Mama und Ehefrau bringe ich alle Voraussetzungen mit, um unsere Gemeinde mit Herz und Verstand zu führen: kompetent, pragmatisch, zielorientiert und positiv«, ist sie sich sicher. Dazu zählt sie auch »jahrelangen Erfahrungen als Führungskraft« als gute Voraussetzung, um das Amt der Bürgermeisterin auszufüllen, unter anderem auch Erfahrungen in der Personalführung, im Coaching und in der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern.

Außerdem: »Ich habe die Zahlen im Blick, ich kann mit betriebswirtschaftlichen Zielen umgehen und so planen, dass ich jährliche Zielvorgaben mit meinen Teams erfülle. Auch administrative Aufgaben und Warenwirtschaft gehören zu meinem Job.« Sie verweist auch auf ihre mehrjährigen kommunalpolitischen Erfahrungen durch ihren Sitz in der Gemeindevertretung, unter anderem als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Dorfpartei.

Gemeinde etwas zurückgeben

»Das gelebte, aktive Miteinander mit anderen Parteien - ich finde, das war und ist eine gute Schule, um das politisches Feingefühl an den Tag zu legen und das Handwerkszeug eines Kommunalpolitikers zu erlernen«, schreibt sie. Das Miteinander sei ihr sehr wichtig: »Gemeinsam etwas erschaffen und erleben. Das Familiäre. Die Zugewandtheit. Der Respekt. Mir macht es große Freude, füreinander und miteinander etwas zu bewegen und Positives zu erreichen, um das Wir-Gefühl zu stärken.« Seit vielen Jahren engagiere sie sich für die Kinder der Gemeinde im Kinder- und Kasperletheater und unterstütze, schulische Veranstaltungen sowie die Vereinsarbeit.

Sie suche den Umgang mit anderen Menschen, sagt sie von sich, wolle zuhören und erfahren, wo die Rockenberger Mitbürgerinnen und Mitbürger der Schuh drückt. Das sei ihr wichtig.

»Ich möchte Bürgermeisterin von Rockenberg werden. Rockenberg ist mein Zuhause, ich möchte der Gemeinde und auch euch etwas von dem zurückgeben, was mich hier seit Jahren glücklich macht«, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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