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Die freudige Gewinnerin mit stolzem Ehemann: Olga Schneider wird Bürgermeisterin von Rockenberg.

Olga Schneider gewinnt Wahl

  • Sabrina Dämon
    VonSabrina Dämon
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Rockenberg (sda). Drei Kandidaten und dennoch ein eindeutiges Ergebnis: Olga Schneider von der Dorfpartei hat die Bürgermeisterwahl in Rockenberg mit 53,62 Prozent der Stimmen gewonnen - 1466 Wähler haben für sie gestimmt. Damit erreichte sie eine absolute Mehrheit und ließ ihre zwei Konkurrenten so weit hinter sich, dass es nicht zu einer Stichwahl kommen wird (was doch einige in der von der CDU dominierten Gemeinde erwartet hatten).

CDU-Kandidat Johannes Weil kommt auf 37,86 Prozent der Stimmen (1035 Stimmen), der parteilose John Schuh holte 8,52 Prozent (233 Stimmen).

Von den 3477 Wahlberechtigte haben 2784 ihre Stimme abgegeben (Wahlbeteiligung: 80,07 Prozent).

Erleichterung über Sieg in erster Runde

Amtsinhaber Manfred Wetz (parteilos) war nicht mehr zur Wahl angetreten und hatte für den Wahlabend in die Wetterauhalle zur Ergebnisverkündung eingeladen. Zahlreiche Rockenberger waren gekommen, gratulierten ihrer neuen Bürgermeisterin. Die 39-jährige Oppershofenerin war sichtlich erfreut über ihre Wahl - und, wie sie sagte, darüber, dass sie es bereits im ersten Wahlgang geschafft hat. Sie bedankte sich bei allen Unterstützern.

Bei den zwei Wahlverlierern zeigte sich die Enttäuschung: CDU-Kandidat Weil kommentierte: »Es hat nicht für mich gereicht.« Dennoch habe er viel aus dem Wahlkampf mitgenommen, viele Erfahrungen gesammelt. Das Ergebnis müsse nun erst einmal intern verarbeitet werden.

Auch der parteilose Schuh zeigte sich wegen seines Ergebnisses enttäuscht: »Ich habe mir mehr gewünscht.« Dennoch sei er froh über den Wahlausgang: »Ich bin zufrieden, dass es nicht die CDU geworden ist. Und Olga Schneider hat einen Superjob gemacht.« Was ihn selbst angehe, sagte Schuh, wolle er sich weiterhin politisch in der Gemeinde engagieren.

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