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Bürgermeister Manfred Wetz mit ausgezeichneten Feuerwehrfrauen und -männern.

Ohne gewählte Spitze

  • VonBernd Burkard
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Rockenberg (bu). Die Rockenberger Freiwilligen Feuerwehren haben vorerst weiterhin keine gewählte Spitze. Die Jahreshauptversammlung kürzlich wurde bestimmt durch den Führungswechsel. Nachdem im Juni die Amtszeit von Gemeindebrandinspektor Klaus Anselm und seines Stellvertreters Alexander Bayer abgelaufen war, und beide nicht wieder zur Verfügung standen, waren Thomas Ulowetz und Konstantin Langsdorf von Bürgermeister Manfred Wetz zu deren Nachfolgern ernannt worden.

Eine ordentliche Wahl durch die Aktiven der Rockenberger Wehren wurde nicht durchgeführt. Beide Amtsinhaber können noch nicht absehen, ob sie die Aufgaben des GBI und des Stellvertreters dauerhaft erfüllen können. Sie baten um Bedenkzeit. Allerdings sagten beide zu, die Ämter bis dahin weiterzuführen.

Ulowetz konnte zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Rockenberger Feuerwehren neben den politischen Vertretern auch Bürgermeister Wetz und die drei Bürgermeisterkandidaten Olga Schneider, Johannes Weil und John Schuh begrüßen.

Da coronabedingt die Versammlung im vergangenen Jahr ausgefallen war, berichteten Klaus Anselm und Ulowetz von den Ereignissen aus dieser Zeit. Die Einsatzabteilung der beiden Wehren besteht aus 86 Mitgliedern, davon haben 64 den Grundlehrgang. Gemeindemitarbeiter Eduard Thielmann steht seit März als hauptamtlicher Gerätewart zur Verfügung, was eine große Entlastung der ehrenamtlichen Gerätewarte bedeutet.

Fahrzeugkauf in Kooperation

In Kooperation mit Münzenberg läuft die Beschaffung zweier HLF 10. Ein Fahrzeug soll das Oppershofener LF 8/6 ersetzen, das zweite ist für den Standort Gambach vorgesehen. Gemeindejugendwart Johannes Huber berichtete über ein reges Jugendprogramm der beiden Feuerwehren. Auch hier sorgte die Corona-Pandemie dafür, dass die Übungsstunden etwas geringer ausfielen. Dennoch zeigen die neun Übernahmen in die Einsatzabteilung, wie gut die Jugendarbeit funktioniert.

Dass auch Schulungen und Lehrgänge trotz Corona intensiv fortgeführt wurden, zeigt sich auch an den insgesamt zwölf Beförderungen, die Kreisbrandmeister Leon Gierhard aussprechen konnte, mit dabei die Beförderungen von Thomas Ulowetz zum Brandmeister und die von Klaus Anselm zum Oberbrandmeister.

Die Brandschutzerziehung konnte erst im Mai wieder aufgenommen werden. 95 Kinder der dritten und vierten Klassen wurden von Andreas Kriegeris, Sören Willitek, Holger Rudolph und Dani Daniela Piffko geschult. Wie wirkungsvoll die Brandschutzerziehung bei den Kindern ist, zeigte sich schon wenige Tage später, als zwei Schülerinnen aus der vierten Klasse einen Flächenbrand meldeten.

Bürgermeister Wetz bedankte sich bei Klaus Anselm und Alexander Bayer und deren Partnern für zehn Jahre im Dienst der Allgemeinheit. Auch Gemeindebrandinspektor Ulowetz dankte und überreichte im Namen der Wehren ein Geschenk an die beiden Ehepaare.

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