MSC: Von der ersten Stunde sind noch vier Männer dabei

Rockenberg (bu). Auf einige Besucher mehr hatte sich der Motorsportclub am Samstag schon eingerichtet – schließlich galt es das 40-jährige Bestehen des Clubs zu feiern.

Unter den Kastanienbäumen auf dem Freien Platz begrüßte der Vorsitzende Armin Preuß diejenigen, die gekommen waren, und blickte auf die Vereinsgeschichte zurück.

Am 28. April 1972 sei der Club von einer Handvoll "Automobil-Enthusiasten" im Gasthaus "Zum Bahnhof" gegründet worden, berichtete Preuß. Und dass heute noch vier Gründungsmitglieder dabei seien: Manfred Wetz, Klaus Kopp, Carlo Endlein und Norbert Merz.

In den Anfangsjahren nahmen die Vereinsmitglieder demnach mit ihren Autos an vielen Nachtorientierungsfahrten in ganz Deutschland teil und richteten auch selbst Veranstaltungen aus – mit zum Teil über 100 Teams. Hinzu kam der legendäre Automobilslalom auf der "Schuttstraße". Es wurden auch mehrere Clubreisen unternommen. Ende der siebziger Jahre wurde die Zweiradfraktion integriert.

Nach einigen ruhigeren Jahren ging’s 1984 mit neuem Schwung weiter. In Nieder-Weisel wurden wieder Orientierungsfahrten veranstaltet, die "jungen Wilden" kamen mit der Hilfe einiger alter Hasen kamen auf den Geschmack am Motorsport. Im Zweiradbereich wurden Sicherheitstrainings durchgeführt und zahlreiche Ausfahrten in die Umgebung organisiert.

Wenig später kam der Tretcarsport hinzu, initiiert von Thomas Eckert – es war die Geburt der Jugendabteilung. In den 90er Jahren schloss man sich dem ADAC Hessen-Thüringen an. Heute gibt’s zusätzlich Rundstreckenrennen mit Mini-Bike und Kart sowie Kart- und Autoslalom für die Geschicklichkeit.

Aus allen Sparten des Vereins seien, so Preuß, schon Talente hervorgegangen, die auch auf großen Rennstrecken Erfolge feierten. 240 Mitglieder bildeten dafür die Basis.

Um dem Motorsport auch etwas näher zu kommen, konnten die Besucher in einem Rennsimulator Platz nehmen und Rennwagen, Karts und Minibikes bestaunen. Natürlich durften auch die Wagen der ersten Stunde wie ein Opel Manta nicht fehlen. Hinzu kamen historische Traktoren von Porsche und Deutz.

Um Bestzeiten ging es dann bei Bürostuhlrennen, bei dem so mancher vom rechten Weg abkam.

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