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Feierliche Einführung: Pfarrer Christoph Hinke übernimmt die Seelsorge in der Pfarrgruppe Rockenberg.

Kein einfacher Weg im Reformprozess

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Rockenberg (pm). Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes hat Dekan Stefan Wanske (Dekanat Wetterau-West) Pfarrer Christoph Hinke offiziell in sein Amt als Pfarradministrator der Pfarrgruppe Rockenberg eingeführt. Symbolisch zum Ausdruck kam das durch Überreichen des Kirchenschlüssels, des Evangeliars sowie von Kelch und Hostienschale. Für Katholikinnen und Katholiken aus den vier Gemeinden St.

Gallus, St. Laurentius und Mariä Himmelfahrt ein froher und wichtiger Moment.

Nach der im Mai überraschend und sehr kurzfristig erfolgten Abberufung von Pfarrer Dr. Gregor Waclawiak nach Darmstadt sind alle sehr erleichtert, dass die Nachfolgregelung durch das Bistum so zügig erfolgte. Eine längere Vakanz blieb den Gläubigen und auch den zahlreichen Priestern, die Vertretungsgottesdienste in der Pfarrgruppe hielten, somit erspart. Zahlreiche Geistliche aus der Umgebung nahmen am Festgottesdienst teil, während ihr Amtsbruder Hinke in sein neues Amt eingeführt wurde. Auch sein Nachfolger, Pfarrvikar Hendrick Jolie aus Schotten, war mit einer Delegation der Pfarrei Herz Jesu gekommen.

Die Vorsitzende des Gesamtpfarrgemeinderates, Heike Mühlenbruch, hieß den neuen Pfarrer herzlich willkommen und sicherte ihm im Namen aller vier Gemeinden sowie ihrer Verwaltungsräte die Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf dem gemeinsamen Weg zu. Und der wird mit dem Blick auf die weiteren Entwicklungen auf dem Reformprozess des Pastoralen Weges ein spannender und mit Sicherheit kein ganz einfacher werden.

»Auf diesem Weg sehe ich die Pfarrgruppe Rockenberg aber gut aufgestellt«, sagte die GPGR-Vorsitzende in ihrem Grußwort. Spätestens ab 2030 wird die Pfarrgruppe Teil der sogenannten Pfarrei Nord sein - mit dann insgesamt acht Gemeinden und zwei Geistlichen. »Was rechnerisch heißt, ein Pfarrer für vier Gemeinden. Und das leben wir ja schon heute.«

Was auch im Festgottesdienst ganz klar zum Ausdruck kam. Gleich ob St. Gallus, St. Laurentius, St. Nikolaus oder Mariä Himmelfahrt - jede Gemeinde beteiligte sich an der Amtseinführung. Gleichmäßig verteilt auf Menschen aus allen vier Gemeinden waren beispielsweise die Dienste bei Messdienern, Lektoren oder im musikalischen Bereich. Mühlenbruch dankte allen Beteiligten, ganz besonders aber dem Ortsausschuss von St. Gallus um den Vorsitzenden Alexander Ludwig, die als gastgebende Gemeinde den Hauptanteil an Organisation und Durchführung zu bewältigen hatte.

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