Gertrud und Jupp Kraus feiern Diamanthochzeit

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Das Fest der diamantenen Hochzeit haben am Wochenende Gertrud und Josef Kraus mit einem festlichen Gottesdienst in der St. Gallus Kirche in Rockenberg feiern können. Es war ein glücklicher Umstand, auch für die Gemeinde Rockenberg, der die beiden gelernten Bäcker beim Ball der Bäckerinnung in der nahen Kurstadt Bad Nauheim zusammenführte.

Das Fest der diamantenen Hochzeit haben am Wochenende Gertrud und Josef Kraus mit einem festlichen Gottesdienst in der St. Gallus Kirche in Rockenberg feiern können. Es war ein glücklicher Umstand, auch für die Gemeinde Rockenberg, der die beiden gelernten Bäcker beim Ball der Bäckerinnung in der nahen Kurstadt Bad Nauheim zusammenführte.

Jupp Kraus, geboren 1936 in Alt-Zedlisch im heutigen Tschechien, wurde 1946 nach Nieder-Erlenbach ausgesiedelt. Nach der Bäckerlehre in Friedberg war er zweieinhalb Jahre in der Schweiz tätig, und kam 1958 nach Rockenberg. Schnell lebte er sich im Ort ein und ist auch heute noch Mitglied vieler Ortsvereine. Als Mitbegründer der Montagsturner ist er dem TuS Rockenberg besonders verbunden. Das Bäckerhandwerk ist seit dem 17. Jahrhundert in seiner Familie vertreten. 1959 machte auch Jupp Kraus seinen Meisterbrief.

Ebenfalls aus eine Bäckerfamilie mit langer Tradition stammt die Diamantjubilarin Gertrud Kraus, geborene Kullmann, die 1956 ihre Ausbildung zur Bäckerin mit dem Gesellenbrief abschließen konnte, und gemeinsam mit ihrem Großvater die Bäckerei in Rockenberg führte.

Das sehr rüstige und aktive Paar ist stolz auf ihre vier Kinder, elf Enkel und einen Urenkel. Zufrieden sind die beiden auch, dass Sohn Bernd erfolgreich die Tradition weiterführt und die Bäckerei übernommen hat, was auch für ganz Rockenberg eine Bereicherung ist.

Auch heute sind die Eheleute noch bei Reisen in warme Regionen unterwegs, wobei Teneriffa sich zur ihrem Lieblingsziel entwickelt hat. Dank zweier E-Bikes unternehmen sie gerne eine kleine Tour um ihre Heimatgemeinde, wie etwa beim Tag des Radsports des RV Germania. Am Ende des Gottesdienstes gratulierte dem Paar auch Pfarrer Gregor Waclawiak mit den Wünschen, dass ihre Liebe auch weiter bestand haben soll, wie das Brot als Symbol des Lebens, das beide viele Jahre auch für die Gemeinde gebacken haben. (Foto: bu)

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