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Führt Kostenkontrolle zu Anbieterwechsel und Einsparungen?

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Rockenberg (bd). Eine deutliche Mehrheit bei drei Enthaltungen und einer Nein-Stimme gab es am Montag für den Antrag der CDU-Fraktion, einen Energiekostenvergleich der gemeindeeigenen Objekte zwecks Kostensenkung anzustellen. Mit der Aufgabe betraut wurde der Gemeindevorstand, der in wenigen Tagen in die Endphase der Haushaltsberatungen einsteigen wird.

Rockenberg (bd). Eine deutliche Mehrheit bei drei Enthaltungen und einer Nein-Stimme gab es am Montag für den Antrag der CDU-Fraktion, einen Energiekostenvergleich der gemeindeeigenen Objekte zwecks Kostensenkung anzustellen. Mit der Aufgabe betraut wurde der Gemeindevorstand, der in wenigen Tagen in die Endphase der Haushaltsberatungen einsteigen wird.

In dem vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Karl Dietz unterzeichnete Antrag heißt es, dass die Energiekosten der Gemeinde ein signifikanter Ausgabenblock seien und der regelmäßigen Überprüfung bedürften. Ziel müsse es sein, Energie zu den bestmöglichen Konditionen für die Gemeinde zu beziehen.

Der Gemeindevorstand wurde beauftragt, eine Aufstellung des Energieverbrauchs und der Energiekosten (Gas, Öl, Strom) aller gemeindeeigener Objekte anhand der Verbrauchszahlen von 2009 zu erstellen, einen Marktvergleich mit mindestens drei alternativen Anbietern je Energieart durchzuführen und die Kosten für 2010 entsprechend der Objekte aufzuschlüsseln.

Die Einsparpotentiale sollen dann ausgewiesen und Szenarien für einen Anbieterwechsel oder Nachverhandlungen mit dem bisherigen Anbieter vorgestellt werden. Die Unterlagen sollen zur Haushaltsberatung 2010 vorliegen.

In der Begründung betonte die CDU-Fraktion, in Zeiten angespannter Kommunalhaushalte müssten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die laufenden Kosten der Gemeinde möglichst ohne Qualitätsverlust zu senken. Eine wesentliche Rolle spielten hierbei die Nutzung alternativer und kostengünstiger Energien, die Verbrauchsvermeidung und auch die Senkung der Beschaffungskosten.

Kosten, die von der Gemeinde eingespart würden, müssten nicht von den Bürgern über höhere Steuern ausgeglichen werden und stünden der Gemeindeentwicklung zur Verfügung.

Anderer Meinung war die SPD-Fraktion: Es sei nicht erwiesen, dass die kleine Gemeinde Rockenberg wesentliche Einsparungen beim Bezug von Strom (Ovag) und Erdgas (EVB) erzielen könne, hieß es. Auch sei fraglich, ob sich andere als die genannten Anbieter, und dann noch zu einem günstigeren Preis, finden ließen.

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