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Flexibilität während der Pandemie

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Rockenberg (pm). Der erste Vorsitzende David Stary konnte bei der Jahreshauptversammlung anwesende Mitglieder der Feuerwehr Rockenberg sowie zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Er berichtete über das vergangene Jahr, das aufgrund der Pandemie wenige Ereignisse mit sich brachte, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Bis auf den Faschingsumzug in Ober-Mörlen seien alle weiteren Aktivitäten abgesagt worden.

Stary lobte das gut organisierte Impfangebot für Mitglieder der Einsatzabteilung und dankte Juliane Steinhauer und Klaus Anselm für die gute Organisation. Er freue sich, dass mittlerweile die Normalität zurückkehre und wieder Übungen stattfinden könnten. Als positiv empfand er die Flexibilität der Kameraden, die sich, wenn nötig auch über Skype abstimmten.

Impfangebot für Einsatzkräfte gelobt

Konstantin Langsdorf berichtete über die Einsätze und Aktivitäten der einzelnen Abteilungen der Wehr im vergangenen Jahr. Er bedankt sich bei der ehemaligen Wehrführung für die Umsetzung der Corona-Maßnahmen. Trotz der Pandemie konnten folgende Lehrgänge durchgeführt werden: Sanitäter in der Feuerwehr, Sprechfunk und Kreisausbilder für Atemschutzgeräteträger. Insgesamt musste die Feuerwehr Rockenberg im letzten Berichtsjahr zu 16 Einsätzen ausrücken, wovon elf Brandeinsätze waren. Abschließend bedankte Langsdorf sich beim Verein, dem Vorstand und der Gemeinde für die getätigten Anschaffungen vergangenes Jahr.

Schriftführer Karl-Christian Wolf verwies auf die ausgelegten Kopien des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung und informierte die Versammlung über den aktuellen Mitgliederstand von 526 Mitgliedern. Jugendwart Markus Antony berichtete von der Tannenbaum-Aktion, die pandemiebedingt von der Gemeinde durchgeführt wurde. Zudem bedankte er sich für die Spenden zugunsten der Jugendfeuerwehr.

Auch der Bericht des Rechners Michael Weil fiel kurz aus, da kaum Einnahmen und Ausgaben getätigt wurden. Er nannte den Faschingsumzug in Ober-Mörlen und die Mitgliedsbeiträge als Einnahmen, und die Anschaffungen eines Werkzeugwagens und einer Saugpumpe als größte Ausgaben.

Weil erklärte, dass dies sein letzter Bericht als Rechner sei, bedankte sich bei allen Anwesenden und nannte abschließend die höchste Ausgabe seiner Amtszeit - den angeschafften Mannschaftstransportwagen (MTW). Weil war mit seinen Tätigkeiten als Gruppenführer und Rechner fast 20 Jahre im Vorstand für die Rockenberger Feuerwehr aktiv.

Kassenprüfer Bernhard Kling und Eckhard Schild hatten die Kasse geprüft und eine ordentliche Kassenführung bescheinigt, der Vorstand wurde entlastet. Nachdem Juliane Steinhauer aus persönlichen Gründen das Amt der Wehrführung niederlegte, rückte Konstantin Langsdorf auf den Posten nach. Auf seinen frei gewordenen Posten des stellvertretenden Wehrführers wurde David Stary einstimmig gewählt. Carlotta Wießner wurde zur Rechnerin gewählt, Daniela Piffko zur Pressewartin. Nico Dworschak legte sein Amt als Leiter der Alters- und Ehrenabteilung nieder. Aus der Versammlung stellte sich jedoch niemand zur Wahl, wodurch der Posten unbesetzt ist. Zum Kassenprüfer wurde Peter Stary gewählt.

Gemeindebrandinspektor Thomas Ulowetz ließ durch seinen Stellvertreter Konstantin Langsdorf berichteten, dass der Übungsbetrieb »glücklicherweise« wieder normal stattfinden könne. In Kooperation mit der Feuerwehr Münzenberg solle gemeinsam jeweils ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) angeschafft werden. Er gab einen kurzen Überblick zum Status des Bauvorhabens des neuen Gerätehauses und verwies am Ende auf die bevorstehende gemeinsame Generalversammlung am heutigen Freitag, 24. September.

Bauantrag für Gerätehaus

Erster Beigeordneter Berthold Antony vertrat Bürgermeister Manfred Wetz und erklärte, dass demnächst der Bauantrag für das Gerätehaus gestellt werden soll. Eine besondere Ehrung stand für Franz Krämer an: 70 Jahre ist er nun schon Mitglied bei »seiner Feuerwehr.« Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Martin Ritzel und Norbert Merz geehrt. Abschließend bedankte sich David Stary nochmals bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Juliane Steinhauer, Nico Dworschak und Michael Weil für die geleistete Arbeit.

Rockenberg (pm). Ahrweiler zählt zu den von der Flutkatastrophe heftig betroffenen Orten. Mitten in der Altstadt steht die 1269 geweihte Pfarrkirche St. Laurentius. Der Gesamt-Pfarrgemeinderat der Pfarrgruppe Rockenberg sammelt anlässlich der Erntedankgottesdienste Spenden für die Kirche und die Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Neben der Aktion in der St.-Gallus-Kirche in Rockenberg (siehe Seite 27), schenkt die St.-Laurentius-Gemeinde Oppershofen nach dem Gottesdienst am Sonntag, 3. Oktober, Ahr-Federweißer gegen Spenden aus. Dazu gibt es Brezeln, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Auch in der St.-Nikolaus-Kirche in Münzenberg wird am Sonntag, 3. Oktober, nach dem Gottesdienst Ahr-Federweißer ausgeschenkt, dazu gibt es Zwiebelkuchen. Am Sonntag, 10. Oktober, wartet die Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Gambach mit Federweißer auf, dazu gibt es Zwiebelkuchen und Pizza.

Spenden können auch an den Fonds der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler »Helfet einander« gerichtet werden: IBAN: DE11 5776 1591 0501 4284 03.

Wetteraukreis (prw). Anfang Oktober ziehen mehrere Dienststellen der Kreisverwaltung in die Steinkaute 2. Währenddessen sind diese nur eingeschränkt oder gar nicht erreichbar. Die Fachstelle Brand- und Katastrophenschutz zieht ab Donnerstag, 7. Oktober, um und wird am 7. und Freitag, 8. Oktober, eingeschränkt und in der Zeit vom 11. bis 15. Oktober nicht erreichbar sein. Der Dienst Veterinärwesen und Lebensmittelkontrolle wird von 8. bis 11. Oktober nur eingeschränkt, und von Dienstag bis Freitag wegen Anschluss- arbeiten gar nicht erreichbar sein. Die Trichinen-Proben können ab 11. Oktober nur noch in den neuen Einwurfkasten geworfen werden. Beide Fachstellen werden ab Montag, 18. Oktober, wieder uneingeschränkt erreichbar sein.

Wetteraukreis (pm). Der Saal des Bürgerzentrums Karben war gut gefüllt und das Interesse am Workshop der Friseur-Innung groß, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreishandwerkschaft des Wetteraukreises.

Der Einladung von Obermeisterin Doris Leidner waren Teilnehmer aus verschiedenen Wetterauer Friseurbetrieben gefolgt, um sich von Kommunikationsdesigner Athanasios Nasopoulos, der den Künstlernamen »Zeus« trägt, zum Thema Körpersprache und nonverbaler Kommunikation coachen zu lassen. »Nach vielen Monaten im Corona-Modus ist es nun umso wichtiger die Kunden mit bewusster Körpersprache und galanter Gesprächsführung abzuholen und ihnen neben einem tollen Haarschnitt auch ein gutes Gefühl zu vermitteln« so Obermeisterin Leidner.

Kommunikation als Schlüssel

Kommunikation sei das A und O. Neunzig Prozent davon laufe über die Körpersprache. Von den sechstausend Sprachen auf der Welt, wird nur diese überall verstanden. »In zusätzlichen Workshops und in den regelmäßigen Azubi-Trainings der Friseur-Innung von den Profis lernen und sich mit anderen Auszubildenden über praktische Erfahrungen auszutauschen, macht für mich den Unterschied aus«, sagt Jasmin Braatz, die im Salon Harendza in Karben ausgebildet wird, über das Zusatzangebot der Innung.

»Wir werden nicht müde für eine Ausbildung im Friseur-Handwerk zu werben und würden uns freuen, wenn sich wieder mehr Jugendliche für eine duale handwerkliche Ausbildung entscheiden« wirbt Lehrlingswart Jochen Sterle für seinen Beruf.

Tipps und offene Ausbildungsplätze

Auf der Homepage des Deutschen Handwerkskammertages www.handwerk.de finden sich neben Informationen zu den Ausbildungsberufen im Handwerk auch hilfreiche Tipps zu offenen Ausbildungs- und Praktikumsplätzen.

Wetteraukreis (pm). Nach jahrelangem Engagement treten Anne Batmaz, Julia Zöller und Benedict Schäfer aus dem Amt der Zugführer des 2. Betreuungszuges Wetterau der Johanniter zurück.

Oliver Pitsch, Regionalvorstand der Johanniter im Regionalverband Rhein-Main bedankte sich bei einem gemeinsamen Helferabend in der Geschäftsstelle Bad Nauheim für das jahrelange zuverlässige und ehrenamtliche Engagement, die Loyalität und einen unglaublichen Einsatz. Gleichzeitig ernannte er Florian Blum zum künftigen Zugführer und Dennis Klinger zum stellvertretenden Zugführer

Der 2. Betreuungszug Wetterau ist ein sogenannter Landeszug und wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Rhein-Main, getragen. Landeszug deshalb, weil das Land Hessen die Standardausstattung an Fahrzeugen und Material stellt, die von der JUH mit eigenem Equipment aufgestockt wird.

Der 2. Betreuungszug Wetterau ist im Gegensatz zum ersten zentral an der Außenstelle der Johanniter-Unfall-Hilfe in Bad Nauheim, Schwalheimer Straße 84, stationiert - in direkter Nachbarschaft zum Feuerwehr-Hauptstützpunkt Bad Nauheim.

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Doris Leidner (l.), Coach Athanasios Nasopoulos und Auszubildende Jasmin Braatz.
Regionalvorstand Oliver Pitsch (l.) verabschiedet gemeinsam mit Bereitschaftsführer Sascha Ruck (2. v. l.), Anne Batmaz sowie Julia Zöller und ernennt Dennis Klinger und Florian Blum (r.) zu den künftigen Zugführern.

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