Eine Urkunde erinnert die "Felsenstein"-Vorschüler an die Brandschutzerziehung.	FOTO: PV
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Eine Urkunde erinnert die »Felsenstein«-Vorschüler an die Brandschutzerziehung. FOTO: PV

Feuer machen unter Aufsicht

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Rockenberg (pm). Kurz vor dem letzten Kindergartentag der baldigen Erstklässler war Daniela Piffko von der Freiwilligen Feuerwehr Rockenberg zu Besuch im Kindergarten »Felsenstein«.

Geplant war die Brandschutzerziehung bereits für März, doch das hatte der Lockdown verhindert. Bestens vorbereitet durch ihre Erzieherin Monika Wiegand, besprach Piffko nun mit den Kindern die Aufgaben der Feuerwehr und besonders das richtige Verhalten im Brandfall inklusive Notruf 112.

Die Handpuppe Mathilde war auch mit im umfangreichen Gepäck und half dabei, die Gefahren des Feuers wie Hitze und Brandrauch am Rauchhaus kindgerecht zu erklären. Auch die persönliche Schutzausrüstung wurde den Kindern gezeigt.

Feuer kann Schaden und Schmerz verursachen. Der Brandrauch ist eine tödliche Gefahr. Deshalb sollen die Kinder verinnerlichen, dass sie nie Feuer ohne Erwachsene machen dürfen und sich auch nicht von Freunden zum Zündeln anstiften lassen sollten.

Außer Reichweite

Um dem Feuer den Reiz des Verbotenen zu nehmen, wurde gezielt mit den Kindern geübt, eine Kerze anzuzünden. So lautet denn auch ein Rat der Brandschützer für Eltern: ihrem Kind zu Hause auf Wunsch kontrolliert die Möglichkeit geben, ein Streichholz anzuzünden. Das beugt heimlichen und damit lebensgefährlichen Experimenten des Kindes vor. Auch sollten Erwachsene darauf achten, keine Streichhölzer oder Feuerzeuge in Reichweite ihrer Kinder aufzubewahren.

Zum Abschied gab es für jedes Kind eine Urkunde und ein Heft sowie Info-Material für die Eltern. Die Brandschutzerziehungseinheit war nach Beratung mit der Kindergartenleitung kurzfristig nachgeholt worden, weil es die Corona-Lockerungen inzwischen zuließen. Normalerweise übernehmen zwei bis drei Feuerwehrleute die Brandschutzerziehung, und diese findet üblicherweise bei der Feuerwehr statt. Das war diesmal anders: Weil die Tochter der Brandschutzerzieherin selbst bei den Vorschulkindern ist, durfte Piffko in die Kita kommen.

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