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Das ist der neu gewählte Spielausschuss der TuS Rockenberg.

Es fehlt an Jugendlichen und Betreuern

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Rockenberg(bf). Die Fußballabteilung des TuS Rockenberg kam kürzlich zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. Spielausschussvorsitzende Manuel Barufe begrüßte die 35 erschienenen Mitglieder. Den Bericht des Seniorenfußballs legte Barufe selbst vor. Er dankte allen Kollegen im Spielausschuss für die geleistete Arbeit. Das große Gremium erlaube es, unterschiedliche Themen gleichzeitig anzupacken und dennoch effizient zu arbeiten. Es gäbe viele Helfer im Hintergrund, welche unentbehrlich seien. Er bedankte sich auch beim Vorstand für die gute Zusammenarbeit. Mit dem Breitensport tausche man sich immer besser aus und unterstützte sich gegenseitig. Er dankte auch den Sponsoren für ihren Beitrag.

Sportlich verlief die alte Saison solide: Positiv sei vor allem, dass man in der schwierigen Zeit rund um die Trennung von Volker Heerdt und der internen Lösung bis Saisonende enger zusammengerückt sei und dabei eine Vertrauensbasis weiter gewachsen sei. Hier dankte er Thorsten Liebig und Marco Dobner für die Unterstützung.

Bekenntnis zum Standort

Für die neue Saison habe man einen guten Fachmann mit Andreas Dietel gefunden und viele junge Neuzugänge bekommen bzw. zurück zum TuS geholt und blicke optimistisch in die Saison.

Adrian Herbert verlas den Bericht der Jugend. Hier habe der TuS die größte Baustelle, und es fehle an Jugendlichen und Betreuern. Er bedauerte, dass er sich nicht so einbringen hatte können wie geplant aus privaten zeitlichen Gründen. Darum stelle er sein Amt nach einem Jahr wieder zur Verfügung, da das Amt zu wichtig sei.

Im vergangenen Jahr habe sich nach Angaben des Vereins aber viel getan. Vor einem Jahr habe noch im Raum gestanden, ob die Gemeinde Rockenberg den Standort an der Münzenberger Straße sehe oder woanders. Das Thema Bauplätze werde wohl aber nicht mehr weiter verfolgt, der TuS hat intensive Gespräche wegen der dauernden Reparaturen an der Flutlichtanlage und der unzureichenden und kostenintensiven Wasserversorgung mit Trinkwasser geführt. Nun hat die Gemeinde kürzlich für beide Probleme Lösungen beschlossen, was auch als Bekenntnis zum Standort zu werten ist. Das Projekt Sportplatzhaus wurde den Mitgliedern bereits vorgestellt und sei derzeit in der Beratung bei den diversen Gremien der Gemeinde.

Mit einer gezielten Aktion zur WM 2018 konnte man im Winter eine Vereinsjacke für über 100 Mitglieder finanzieren. Kabine und Gastraum wurden in Eigenarbeit verschönert, neues Trainingsmaterial für Senioren und Jugend angeschafft.

Die Veranstaltungen wie Lumpenball und Pfingsten brachten wieder gute Ergebnisse.

Auch die Abschlussfahrt nach Berlin war sehr stimmungsvoll, der gute Teamgeist zeige sich auch in den Spielersitzungen, welche alle zwei Wochen im Sportlerheim durchgeführt werden und immer zwei Spieler für das Essen sorgen, dadurch entstehen echte Mannschaftsabende und ein guter Zusammenhalt der Truppe. Bei den Aussprachen meldeten sich unter anderem Schiedsrichter Klaus Neubauer und SOMA-Vertreter Markus Ottenbreit. Als wichtige Themen für die Zukunft nannte Barufe neben der Jugendarbeit auch das Fest 2022 und das Sportplatzhaus.

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