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Leon Gierhardt (l.) ehrt die langjährigen Feuerwehrmänner (v. l.) Matthias Staab, Peter Stary, Dieter Ollmann, Rolf Bayer und Olaf Schmidt mit Brandschutzehrenzeichen, r.: Vize-Gemeindebrandinspektor Alexander Bayer.

Einsatzzahl halbiert sich

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Ehrungen und Beförderungen standen auf der Tagesordnung der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Feuerwehren aus Rockenberg und Oppershofen im Gasthaus "Zur Wetterau". Begleitet wurde die Versammlung von der Wettertaler Blasmusik aus Oppershofen.

Ehrungen und Beförderungen standen auf der Tagesordnung der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Feuerwehren aus Rockenberg und Oppershofen im Gasthaus "Zur Wetterau". Begleitet wurde die Versammlung von der Wettertaler Blasmusik aus Oppershofen.

Kreisbrandmeister Leon Gierhardt (Nidda) berichtete, 880 Kameraden könnten dieses Jahr an Lehrgängen im Wetteraukreis teilnehmen; die Landesfeuerwehrschule erhöhte die Ausbildungskapazität um 30 Prozent. Es gebe neue Fortbildungen wie das Schaumseminar und der Kurs zum vorbeugenden Brandschutz. Weiter ging er auf die höhere Belastung der Feuerwehren durch Unwetter ein. Es müsse mehr drauf geachtet werden, dass die Feuerwehr sich selbst nicht in Gefahr bringt, sondern gefährdete Stellen nur absperrt und schwere Arbeiten erst nach dem Unwetter ausgeführt werden.

Felix Kling wurde in die Einsatzabteilung übernommen und bekam eine Urkunde und sein erstes Ärmelabzeichen überreicht. Zum Feuerwehrmann wurden Christoph Kupfers, Patrick Keller und Robin Slossarek befördert. Jenny Röpke ist nun Hauptfeuerwehrfrau, Jan Staab Hauptfeuerwehrmann. Zu Löschmeistern wurden Florian Heller, Steffen Weil und Juliane Steinhauer befördert, Johannes Huber zum Oberlöschmeister.

Neues zum Gerätehaus

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Alexander Bayer hatte zuvor von 20 Einsätzen im zurückliegenden Jahr berichtet. 2018 waren es noch 40 gewesen. Es gab sechs Brandeinsätze, drei Hilfeleistungseinsätze, vier Brandsicherheitsdienste und sieben Dienstleistungen. Derzeit sind 89 Feuerwehrleute (darunter sechs Frauen) in der Einsatzabteilung. Es gab 24 Lehrgangsteilnehmer an Kreislehrgängen. An der hessischen Landesfeuerwehrschule waren es sieben Lehrgangsteilnehmer; außerdem wies Bayer darauf hin, dass aktuell zwei Kameraden auf einem Grundlehrgang in Nidda sind. Bestehen sie, dann hätten 70 Prozent in der Einsatzabteilung den Grundlehrgang. Ziel ist es jedoch, dass alle Neueinsteiger einen machen. Zwei Führerscheine der Klasse C wurden von der Gemeinde bezuschusst, drei weitere vom Feuerwehrverein bezahlt.

Bayer ging er auf die Planung des gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses ein. Im Herbst wurde der Antrag auf einen Zuschuss beim Wetteraukreis eingereicht. In der Bewertung der Dringlichkeit liege das Vorhaben auf Platz 1. Klappe alles, erwarte man den Förderbescheid des Landes noch in diesem Jahr.

Jugendwart Johannes Huber berichtete von jeweils neun Jugendlichen in den Jugendfeuerwehren Rockenberg (Leiter Markus Antony und Christoph Kupfers) und Oppershofen (Florian Heller und Johannes Huber, unterstützt von Robin Slossarek). Zugführer Johannes Gründer sprach für den Katastrophenschutzzug LZ 15 von der Teilnahme an der Großübung in Gambach. Im Herbst fand eine Zugübung zum Thema Gefahrgutunfall statt. Der LZ 15 hat aktuell 19 Mitglieder. Gründer bat darum, dass sich weitere Kameraden anmelden. Für 11. Mai ist eine größere Übung geplant, an der die Eisenbahnfreunde Wetterau und der LZ 19 aus Münzenberg teilnehmen.

Das Team der Brandschutzerziehung betreute laut Juliane Steinhauer intensiv die Kindergärten in beiden Ortsteilen sowie die 3. Jahrgangsstufe der Sandrosenschule. Steinhauer wies auf die Lehrmaterialien hin, die vom Kreis zu Verfügung gestellt werden, und bedankte sich auch im Namen von Daniela Piffko für die Unterstützung durch die Kameraden aus Rockenberg. Es wurden 42 Stunden geleistet, um 140 Kinder zu schulen.

Bürgermeister Manfred Wetz bedankte sich bei den Wehrleuten für die aufgebrachte Zeit zum Schutz der Bürger. Er beleuchtete die immer neuen Herausforderungen an die Einsatzkräfte und das hohe Verwaltungsaufkommen, das durch immer mehr Vorschriften stets zunehme. Er wünsche sich einen größeren Anteil von Frauen und Ausländern in der Wehr. (Fotos: bu)

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