Eine Polka über die Heimat

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Über 300 Besucher kamen zum Weihnachtskonzert der Wettertaler Blasmusik ins Bürgerhaus, das alle zwei Jahre stattfindet.

Über 300 Besucher kamen zum Weihnachtskonzert der Wettertaler Blasmusik ins Bürgerhaus, das alle zwei Jahre stattfindet.

Nach der Begrüßung des Vorsitzenden Dieter Heller übernahm Dennis Schulz die Moderation. Das macht er auch beruflich: Der 25-jährige Oppershofener ist bei "Radio Galaxy" in Aschaffenburg tätig. Im Verlauf des Abends stellte er alle Solisten sowie den Jugendbeauftragten Sebastian Graubert vor.

Unter dem Dirigat von Edi Sagert erklangen der Marsch "Unsere Mannschaft" und "Halleluja", bevor Pfarrerin Sabine Vosteen "Das Kartenspiel" vorlas. Nun kamen die ersten Solisten an die Reihe: Madeleine Horst sang "Have yourself a merry little Christmas", Lukas Sagert übernahm dazu die Soli am Flügelhorn. Beim Stück "Die beiden kleinen Finken" erzählten die Solistinnen Theresia Sagert und Rebecca Röstel mit der Querflöte die melodische Geschichte. Danach zeigte Bastian Müller gleich auf zwei Instrumenten, der Trompete und dem Flügehorn, sein Talent. Mit dem Potpourri "A Christmas Festival" ging es in die Pause.

Den zweiten Teil eröffneten die Schlagzeuger Marina Schulz und Andreas Pietrzynski mit "Fascinating Drums". Gemeinsam mit den anderen Musikern unternahmen sie sodann einen Ausflug zum "Phantom der Oper". Dann tauschte Madeleine Horst ihre Posaune wieder gegen das Mikrofon und sang "Gabriellas Song". Nach dem Konzertstück "Wo die Wolga fließt" wurde Franz-Josef Bell von Dieter Heller als aktiver Musiker verabschiedet: Der 83-Jährige begann 1951 bei der Feuerwehrkapelle und spielte seit Gründung bei den Wettertalern.

Ihre Uraufführung feierte die "Rockenberger Polka", eine Eigenkomposition von Edi Sagert, in der auch Anklänge des Oppershofener "Bardoliedes" zu hören sind. Ab Frühjahr wird es auf einem CD-Sampler zu hören sein, für den die Wettertaler drei Titel aufgenommen haben. Den Abschluss bildeten der Walzer "An der schönen bauen Donau" und der Konzertmarsch "Wien bliebt Wien" sowie als Zugaben der "Radetzki-Marsch" und der "Wettertaler Musikantenmarsch".

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