Auf dem Rasenplatz des Dortelweiler Sportplatzes ziehen derzeit testweise drei Mähroboter ihre Bahnen. FOTO: PRIVAT
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Auf dem Rasenplatz des Dortelweiler Sportplatzes ziehen derzeit testweise drei Mähroboter ihre Bahnen. FOTO: PRIVAT

Roboter für gepflegten Rasen getestet

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Bad Vilbel (pm). Für ein Fußballspiel könne es entscheidend sein, wie ein Rasenplatz gemäht ist. Ein schneller Angriff und ein Doppelpass kurz vor dem Strafraum könnten an einem nicht gut gemähten Rasen schon scheitern, meint die Stadt Bad Vilbel. Die Pflege von Rasenstücken ist jedoch nicht nur auf Fußballfeldern eine wichtige Aufgabe der Stadtverwaltung. Der städtische Fachdienst Abfallwirtschaft und Grünflächenpflege testet derzeit daher gerade vier Mähroboter, die auf dem Sportplatz in Dortelweil und auf einer Wiese im Eingangsbereich des Friedhofes in der Lohstraße zum Einsatz kommen, teilt die Stadt mit.

Ein Mähroboter ist auf dem Friedhof Lohstraße im Einsatz, drei weitere ziehen unbeirrt ihre Runden auf dem Rasenplatz am Dortelweiler Sportplatz. Die Tore seien hochgeklappt, damit nicht versehentlich ein Netz durchschnitten wird, und der zuständige Platzwart könne derweil anderen Aufgaben auf dem Sportplatz nachkommen.

Gleichmäßiger Schnitt

In einem Testbetrieb probt der zuständige Bereich Grünpflege des städtischen Fachdiensts den Einsatz dieser technischen Hilfsmittel. "Die Mähroboter laufen tagsüber und stören somit den Trainings- und Spielbetrieb auf dem Sportplatz im Grunde nicht. Da die Roboter kontinuierlich über den Platz fahren, wird der Rasen an allen Stellen gleichmäßig geschnitten", erklärt Jan Mixa, städtischer Mitarbeiter für den Bereich Grünpflege und Verantwortlicher für den Testbetrieb.

Da die Roboter entsprechend eingestellt sind, könnten die Mitarbeiter des Fachdienstes andere Aufgaben im Bereich der Grünpflege erledigen. "Wir schauen jetzt einmal, inwiefern der Testbetrieb der Mähroboter unsere Mitarbeiter entlastet. Solche technischen Hilfsmittel können im Idealfall Kapazitäten schaffen, um mehrere Aufgabenbereiche gleichzeitig anzugehen. Natürlich werden wir auch auf die Erfahrungen der Sportler zurückgreifen, wenn wir den Testbetrieb auswerten", ergänzt der Leiter des Fachdiensts Abfallwirtschaft und Grünflächenpflege, Sören Bußmann. red

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