FW-Kandidat Cenk Gönül (r.) im Gespräch mit Finanzberater Peter Römer, der sich im Juli selbstständig gemacht hat und mit Reichelsheim als Standort sehr zufrieden ist. FOTO: SANDRO STARK
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FW-Kandidat Cenk Gönül (r.) im Gespräch mit Finanzberater Peter Römer, der sich im Juli selbstständig gemacht hat und mit Reichelsheim als Standort sehr zufrieden ist. FOTO: SANDRO STARK

Wirtschaftsförderung lokal

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm). FW-Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül hat in der vergangenen Woche den Unternehmer Peter Römer in dessen neuem Büro besucht. Dort sprach er mit ihm über die Beweggründe, sich in Reichelsheim selbstständig zu machen, wie Gönül nun in einer Pressemitteilung schreibt.

"Leider stagniert die Zahl der Unternehmen in Reichelsheim seit vielen Jahren", sagt Gönül. "Daher ist es umso wichtiger, mit neuen Unternehmen, die nach Reichelsheim ziehen, in den Dialog zu treten und die Stadt von Anfang als starken Partner an der Seite der Unternehmen zu positionieren."

Seit knapp 20 Jahren ist Peter Römer als Berater für Immobilienfinanzierung tätig. Als Handelsvertreter arbeitete er in den vergangenen Jahren für die LBS und leitete ein sechsköpfiges Team in Frankfurt und im Main-Taunus-Kreis. Nun reizte den Familienvater eine neue Herausforderung, und so entschied er sich, ab Juli institutsungebunden zu arbeiten. Römer bietet seinen breit aufgestellten Service in Sachen Finanzberatung und speziell Immobilienfinanzierungen mit einer Auswahl aus über 600 Bankpartnern nun auch in der Wetterau an.

Zentral gelegen

"Ich sehe in Reichelsheim den idealen Standort für meine Selbstständigkeit", sagt Römer. "Zum einen bietet aktuell das Neubaugebiet in Weckesheim zahlreiche Möglichkeiten für Neubauprojekte, zum anderen gibt es aber auch eine Vielzahl an Bestandshäusern in und um Reichelsheim. Außerdem liegt Reichelsheim zentral in der Wetterau und somit sind auch andere Orte und Kunden gut zu erreichen."

Gönül sieht sich darin bestätigt, sich für eine Umstrukturierung der Wirtschaftsförderungsmaßnahmen einzusetzen. "Nur wenn man gezielt auf Unternehmen zugeht, den Dialog sucht und attraktive Möglichkeiten bereitstellt, z. B. den Gewerbepark am Bergwerksee, kann man Unternehmen nach Reichelsheim locken und langfristig binden. Wenn sich junge Unternehmen früh an einen Standort binden und dort weiterentwickeln, ergibt sich für die Stadt ein immenser Mehrwert." Denn schließlich seien, so Gönül, die Einkünfte aus der Gewerbesteuer essenziell für die Finanzierung kommunaler Projekte sowie den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur.

Voraussetzung hierfür sei eine zukunftsgerichtete, proaktive Stadtplanung, um es jungen Unternehmerinnen und Unternehmern, aber auch etablierten Firmen zu ermöglichen, am hiesigen Standort zu expandieren. Dringend müssten neues Bauland ausgewiesen, Infrastruktur geschaffen und vorhandene Straßenanschlüsse überprüft werden. Hinzukomme der Digitalausbau und die Verbesserung der Netzqualität. "Nur so kann Reichelsheim als attraktiver Gewerbestandort aktiv beworben und können neue Räume für das örtliche Gewerbe geschaffen werden, erklärt Gönül. "Wirtschaftsförderung ist eine nachhaltige Investition in die Zukunft von Reichelsheim."

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