Der Arbeitskreis (v. l.): Eckhard Fritsch, Yvonne Straschek, Lena Herget-Umsonst, Werner Waschbüsch, Martin Welti. FOTO: SPD
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Der Arbeitskreis (v. l.): Eckhard Fritsch, Yvonne Straschek, Lena Herget-Umsonst, Werner Waschbüsch, Martin Welti. FOTO: SPD

Verkehr beruhigen

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm). "Bei meiner Bürgerbefragung wurde ein Anliegen in allen sechs Stadtteilen genannt: der Wunsch nach Verkehrsberuhigung", sagt SPD-Bürgermeisterkandidatin Herget-Umsonst. Gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin Yvonne Straschek initiierte sie deshalb im Juni einen Arbeitskreis zum Thema Verkehr. Nun präsentierte die Gruppe, der Martin Welti, Eckhard Fritsch und Werner Waschbüsch angehören, ihr Ergebnis: einen Antrag für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 27. August. Die SPD-Fraktion fordert ein gesamtstädtisches Verkehrskonzept, das eine Verkehrsberuhigung in allen Stadtteilen schafft und die Bürger durch Befragungen und Infoveranstaltungen aktiv einbezieht.

Bürger einbinden

"In Blofeld konnten wir im Rahmen der Dorferneuerung mit genau so einem Konzept bereits Erfolge verzeichnen. Alle anderen Versuche, bei den zuständigen Behörden Gehör für unsere Anliegen zu finden, waren zuvor gescheitert", merkt Herget-Umsonst an.

Die Bürger forderten laut ihrer Umfrage, so die Kandidatin, Geschwindigkeitsreduzierungen, die Einrichtung von Zebrastreifen und Querungshilfen, den vermehrten Einsatz von Geschwindigkeitsmessanzeigen, das Aufhängen von Verkehrsspiegeln und die Kontrolle von ruhendem und fließendem Verkehr. Auch ausreichende Parkplätze, bessere Radwege und Barrierefreiheit seien genannt worden.

"Auf Basis der bisherigen Anregungen haben wir einen Fragenkatalog für alle sechs Stadtteile zusammengestellt", erklärt Straschek. Darin sind unter anderem diese Fragen enthalten: "Wie können wir die Parksituation rund um den Beienheimer Bahnhof verbessern? Wie können wir in Blofeld Tempo 30 auf die komplette Ortsdurchfahrt ausweiten? Wie gelingt eine entspannte Situation für Anwohner, Landwirte und Besucher rund um den Bergwerksee? Wie erhalten wir mehr Verkehrssicherheit in der Heuchelheimer Ortsdurchfahrt? Und wie bekommen wir den Schwerlastverkehr besser gelenkt"

Diese Fragen zu beantworten, gelinge nur gemeinsam: im Zusammenspiel von Bürgern, Politik und Verwaltung. Eine Prüfung des bestehenden gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks stehe ebenso auf der Agenda wie der 2019 von der CDU eingebrachte Prüfantrag zur Anschaffung eines Anhängers für die mobile Geschwindigkeitsüberwachung.

Ein weiterer Ansatz in dem Antrag ziele auf ein Radewegekonzept. Herget-Umsonst: "Wir wollen die vorhandenen Radwege besser ausschildern und die Lücken in den Strecken, wie von Blofeld nach Reichelsheim und von Heuchelheim nach Gettenau, endlich schließen."

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