Tierheimleiterin Sylke Weith (M.) zeigt Lena Herget-Umsonst (r.) und Kaja Hirsch einen der sechs Katzenräume.	FOTO: PM
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Tierheimleiterin Sylke Weith (M.) zeigt Lena Herget-Umsonst (r.) und Kaja Hirsch einen der sechs Katzenräume. FOTO: PM

Tierheim-Team bildet aus

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Reichelsheim (pm). »Herzlichen Dank für die wertvolle Arbeit des Vereins ›Bund gegen Missbrauch der Tiere‹ bei uns hier vor Ort in Dorn-Assenheim«, lobte SPD-Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst die Mitarbeiter des Tierheims Elisabethenhof kürzlich bei einem Besuch. »Sie leisten einen wichtigen Beitrag im Bereich des Tierschutzes und sind eine wertvolle und würdevolle Anlaufstelle für Hunde, Katzen und Kleintiere.« Tierheimleiterin Sylke Weith führte Herget-Umsonst und deren Begleiterin Kaja Hirsch, die sich künftig kommunalpolitisch engagieren will, durch die Einrichtung, zeigte das Außengelände und stellte ihr Team vor.

Das Tierheim wurde 1986 gegründet und bezog den Hof in Dorn-Assenheim. Zwei Jahre später nahm der Elisabethenhof dort nach dem Umbau seinen Betrieb auf. »Wir konnten seitdem für bereits über 17 000 Tiere ein neues Zuhause finden. Das ist unsere Hauptaufgabe«, sagte die Leiterin stolz.

In sechs Katzenräumen, einem Kleintierraum, dem weitläufigen Außengehege und 13 Hundezwingern warten die Schützlinge auf ein passendes Zuhause. Durchschnittlich werden 60 bis 80 Katzen, 20 bis 25 Hunde und 40 bis 50 Kleintiere beherbergt. Das Team um Weith, das aus Tierpflegern, Büroangestellten und einem Hausmeister besteht, wird von vielen Ehrenamtlichen unterstützt. »Wir haben viele Helfer, die mit unseren Katzen spielen, die Hunde ausführen oder uns bei konkreten Projekten wie dem Bau eines Unterstands oder bei einem neuen Anstrich der Räume helfen«, betonte Weith.

»Wir bilden auch zwei Tierpfleger mit Fachrichtung Tierheim und Tierpension aus«, erklärte sie. Coronabedingt habe sie die Arbeit des Teams umstellen müssen. »Wir haben bis auf Weiteres geschlossen, vereinbaren aber telefonisch oder per E-Mail Besuchstermine. Wir führen mit Abstand Vermittlungsgespräche und tun alles dafür, dass wir die Versorgung unserer Schützlinge gewährleisten können.«

Laternenlauf am 14. November

Die üblichen Veranstaltungsformate, wie Ostermarkt, Sommerfest und Weihnachtsmarkt, konnten pandemiebedingt nicht stattfinden. An dem geplanten Laternenlauf mit Hunden am 14. November hält das Team jedoch weiterhin fest. »Wir hoffen, dass wir mit den nötigen Abstands- und Hygieneregeln an der frischen Luft mit Hund und Laterne unterwegs sein können. Mit solchen kleineren Veranstaltungen bessern wir auch unsere Vereinskasse auf«, sagte Weith.

Der Verein finanziere sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Weith machte aber auch auf weitere Formen der Unterstützung aufmerksam: Tierpatenschaften, Geld- und Futterspenden.

Herget-Umsonst dankte dem Team, durch dessen unermüdlichen Einsatz unzählige Tiere ein besseres Leben hätten. »Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg, insbesondere für Ihre Kinder- und Jugendarbeit, und unterstütze Sie nach meinen Möglichkeiten gerne. Wer bereits als Kind eine gesunde Beziehung zu Tieren aufbaut und etwas über ihre Bedürfnisse und ihr Verhalten lernt, der geht auch als Erwachsener wertschätzend und sorgsam mit Tieren um.«

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