Torsten Welcker zeigt Lena Herget-Umsonst die Produktion in der Reichelsheimer Neugasse. FOTO: PM
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Torsten Welcker zeigt Lena Herget-Umsonst die Produktion in der Reichelsheimer Neugasse. FOTO: PM

Technik im Kampf gegen Corona

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm). "Ein wichtiger Aspekt guter Wirtschaftsförderung ist für mich die Pflege der vorhandenen Betriebe und das Kümmern um deren Anliegen", sagte SPD-Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst kürzlich bei einem Besuch der Firma CNC Zerspanungstechnik Welcker in der Kernstadt. Solide Unternehmen wie das von Torsten Welcker böten Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort und somit Lebensperspektiven und Lohn und Brot für die Bürger. Darüber hinaus leisteten sie einen wichtigen Beitrag mit ihrer Gewerbesteuer zum Erhalt und Ausbau der Infrastruktur. Nicht selten unterstützten sie zudem die Vereine durch Sponsoring oder vergünstigte Dienstleistungen.

Präzisionsteile in Beatmungsgeräten

"Dass auf die Reichelsheimer Unternehmen Verlass ist, wusste ich bereits. Dass ein Betrieb aus unserer Kernstadt jedoch wichtige Technik im Kampf gegen Corona liefert, war auch für mich neu", sagte Herget-Umsonst. "Es zeigt jedoch, wie innovativ und erfolgreich unsere Gewerbebetriebe sind."

Torsten Welcker, der in zweiter Generation das Unternehmen mit 25 Mitarbeitern auf circa 1000 Quadratmetern Produktionsfläche in der Neugasse führt, ist stolz auf sein Team. Es produziert Präzisionsteile in Klein- und Mittelserien. "Wir liefern termingenau mithilfe eines hochmodernen Maschinenparks. Wir halten quasi mit Werkzeugen Wort", sagte Welcker. Bei ihm stehe der Mensch im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie. "Natürlich setzen wir auf modernste Technik, aber letztendlich entscheiden über die Qualität unserer Produkte die Menschen, die die Maschinen bedienen." Freiraum und Eigenverantwortung seien ihm besonders wichtig. Sein Vater, mit dem 1973 als Werkzeugmachermeister in einem Keller mit einer konventionellen Drehmaschine die Firmengeschichte begann, steht ihm auch heute noch mit seiner Erfahrung und seinem praktischen Können zur Seite.

"Wir sorgen dafür, dass Geräte und Maschinen zuverlässiger und langlebiger arbeiten. Besonders während der derzeitigen Corona-Pandemie sind unsere Fertigungstechnologien für lebensnotwendige Beatmungsgeräte gefragt. Wir bearbeiten derzeit einen großen Auftrag und wachsen gerade über uns hinaus", sagte der krisenerprobte Unternehmer. Die Auftragsbücher seien voll, die Ideen für neue Projekte sprudelten. Auch personell könne man noch wachsen. So wolle Welcker 2021 auf jeden Fall wieder Zeit und Energie in die Ausbildung eines Zerspannungsmechaniker investieren.

Nach einem Rundgang verständigten sich Welcker und Herget-Umsonst darauf, den begonnenen Austausch in jedem Fall fortzusetzen. "Ich werde ein verlässlicher, flexibler und engagierter Partner für die Reichelsheimer Firmen sein", versprach die Kandidatin. "Unbürokratisch unterstützen, gute Standortbedingungen bieten, Erweiterungsmöglichkeiten bereithalten, Fördermittelberatungen koordinieren und eine Plattform für Gewerbetreibende schaffen."

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