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Pfarrerin Angela Schwalbe (r.) führt den neuen Kirchenvorstand ins Amt ein (v. l.): Martina Petri, Ines Dauernheim, Inge Keller, Manfred Winter, Angela Bommersheim, Stephanie Werner und Heidi Mayer.

Start in eine neue Amtszeit

  • Ines Dauernheim
    VonInes Dauernheim
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Reichelsheim (kai). »Kirchenvorsteher sind so etwas wie die Hüterinnen, die Bewahrer und die Kümmerer in unserer Gemeinde«, erklärt Pfarrerin Angela Schwalbe. Sie hat am Sonntag im Gottesdienst in der Laurentiuskirche den im Juni gewählten Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Reichelsheim mit den Stadtteilen Dorn-Assenheim und Heuchelheim ins Amt eingeführt.

Außerdem verabschiedete sie die Ehrenamtlichen, die in den vergangenen sechs Jahren den Kirchenvorstand bildeten.

Dabei ging es durchaus emotional zu. »Abschiede liegen mir nicht«, sagte die Pfarrerin. »Ich habe sehr gern mit euch zusammengearbeitet.« Sie erinnerte an viele persönliche Gespräche und die Aufgaben, die die Ehrenamtlichen übernommen haben. »Ihr habt unsere Gemeinde gefördert, getröstet und gemahnt, habt Küsterdienste übernommen, zu Beerdigungen geläutet, Geburtstagbesuche gemacht, zum Kirchencafé eingeladen, Familiengottesdienste gehalten, das Kirchenblättchen ausgetragen, an der Konzeption für den Gemeindepädagogischen Dienst mitgearbeitet, ein offenes Ohr für die Gemeindeglieder gehabt.« Es sei Zeit, danke zu sagen. Sie habe die Hoffnung, dass die nun ehemaligen Kirchenvorsteher die Gemeinde auch weiter mit Rat, Hilfe und Gebet begleiten.

Immer mehr Aufgaben im Team

Abschiedsurkunden und ein Geschenk überreichte sie an: Renate Günther, Karina Krug, Beate Lemler, Dr. Erich Sehrt, Karin Welcker, Sabine Wilhelm und Cordula Willems. Außerdem sind aus dem Kirchenvorstand ausgeschieden: Elli Schäfer und Kersten Seum.

Ines Dauernheim und Manfred Winter dankten ihren ehemaligen Vorstandskollegen. Dauernheim erinnerte daran, was in den vergangenen sechs Jahren alles gemeistert wurde. 2015 seien die Kirchenvorstände noch in Heuchelheim und Reichelsheim eingeführt worden. Der Zusammenschluss beider Gemeinden, der Beitritt zum Kooperationsraum mit den Nachbargemeinden aus Florstadt, Staden, Stammheim, Weckesheim, Beienheim, Södel, Melbach und Berstadt sei vollzogen worden. »Kirchenvorstandsarbeit hat viel mit Verwaltung, vorgegebenen Strukturen zu tun, sie unterscheidet sich von Vorstandsarbeit in Vereinen. Was uns trägt, ist Gottes Wort, danke, dass ihr euch auf dieses Ehrenamt eingelassen habt«, sagte Dauernheim.

Winter wagte einen Ausblick auf die sechsjährige Amtszeit des neuen Vorstands. »Kirche wird sich verändern.« Pfarrstellen seien der Region zugeordnet, immer mehr Aufgaben würden mit den anderen Gemeinden im Team angeboten. »Wir haben die Konfirmandenausbildung mit mehr als 40 Jugendlichen gemeindeübergreifend gestartet. Das sind auch hoffnungsvolle Neuerungen.« Er ermutigte die Gemeinde, den Weg mitzugehen.

»Es ist schön, dass ihr bereit seid, unsere Gemeinde zu leiten.«, sagte Schwalbe bei der Einsegnung des neuen Kirchenvorstands. Diesem gehören an: Angela Bommersheim, Ines Dauernheim, Inge Keller, Heidi Mayer, Martina Petri, Eckhard Sandrock, Stephanie Werner, Manfred Winter. Den Gottesdienst gestaltete Jonathan Werner musikalisch mit.

Manfred Winter (M.) dankt den ausgeschiedenen Kirchenvorständen (v. l.): Erich Sehrt, Karin Welcker, Cordula Willems, Karina Krug, Beate Lemler, Renate Günther und Sabine Wilhelm.

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