Spielplatzkonzepte im Fokus

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Reichelsheim (pm). Die junge Generation hat es abseits etablierter Vereinsstrukturen nicht immer leicht, sich Gehör zu verschaffen«, bringt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Holger Hachenburger jüngste Gespräche in den Stadtteilen auf den Punkt. Dabei ging es primär um kreative Spielplatzkonzepte und der Jugendarbeit der Stadt.

Sein Fazit: Die parlamentarische Arbeit müsse stärker in diese Themenfelder eingebunden werden. Die CDU positioniere sich hierbei als »bestens gerüstet«. »Wir haben bei der Kandidatenaufstellung bewusst auf neue und jüngere Gesichter gesetzt. Die Hälfte der ersten zehn Kandidaten sind zwischen 20 und 40 Jahren jung.« Die Spielplätze im Stadtgebiet müssten im Hinblick auf ihre Ausstattung und Nutzung immer wieder hinterfragt werden, So werde erkennbar, wo zusätzlicher Bedarf besteht, und nebenbei könne das Budget für Spielplätze optimiert werden.

Dabei gehe es nicht nur um punktuelle Verbesserungen, sondern auch eine konzeptionelle Überarbeitung. Beispiele hierfür zeigten sich in Heuchelheim und Dorn-Assenheim. So würde in Heuchelheim eine »Scheindiskussion um Parkplätze« geführt. Hachenburger hierzu: »Ich kenne niemanden, der den Spielplatz komplett durch einen Parkplatz ersetzen möchte.« Die Spielfläche am Dorfgemeinschaftshaus könne nur eine Ergänzung, aber keine Alternative zum eigentlichen Spielplatz sein. Die Umgestaltung der Hauptstraße biete aber die Chance, nun mit den Bürgern ein Gesamtkonzept zu entwickeln.

Lob für Umfrage der Jugendpflege

Auf den Prüfstand wolle er auch die Spielplatzstruktur in der Alten Gasse in Dorn-Assenheim stellen. Der Platz vegetiere eher dahin. Es sei ein Dialog über eine zielgerichtete Nutzung zu führen. »So wünschen sich Kids und Eltern ein Basketballfeld«, erläutert Hachenburger, »für das es derzeit keinen Platz gibt.« Ein ganzheitliches Konzept mit unterschiedlicher Nutzung dieser und der Fläche am Sportplatz könne dabei eine Alternative sein. Die Stadtverordneten sollten sich seiner Ansicht nach künftig verstärkt mit solchen konzeptionellen Themen befassen. Der Sozialausschuss sei die beste Plattform hierzu.

Der CDU-Vorsitzende regt dabei Spielplatzbegehungen an, »das war früher schon so Usus.« Diese können durch eine umfassende Online-Befragung der Eltern vorab strukturiert, dann diskutiert und priorisiert werden: »Wir haben dabei noch eine ganze Reihe guter Ideen erhalten, für die wir uns als CDU starkmachen werden.« Lobend wertet die CDU die Initiative der Jugendpflege 4.0, die zum Jahresanfang eine Online-Umfrage unter den 13- bis 19-Jährigen gestartet hatte. Man erwarte von dieser Umfrage ebenfalls Impulse für die kommende Legislaturperiode. Er werde der neuen Fraktion vorschlagen, die Ergebnisse in die Ausschuss- und Parlamentsarbeit einfließen zu lassen. Die Jugendpflege habe weit über das allgemein bekannte Spektrum der Ferienspiele hinaus Angebote erarbeitet.

Anregungen hieraus gelte es nach Möglichkeit zu unterstützen, zumal die Stadt von den Ideen der interkommunalen Zusammenarbeit profitieren könne. Das bedürfe einer engeren Vernetzung von Politik und Jugendarbeit. Der CDU-Vorsitzende abschließend: »Ein Jugendforum wie im Bürgermeisterwahlkampf angeregt, kann eine solche Schnittstelle bilden.«

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