Schon über 1300 Briefwähler

  • Dagmar Bertram
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Reichelsheim(dab). Rund 6800 Menschen leben in Reichelsheim. 5400 von ihnen dürfen darüber entscheiden, wer am 1. Januar 2021 als neue/r Bürgermeister/in ins Rathaus einziehen wird. Wer angesichts der steigenden Corona-Neuinfektionen am Sonntag, 1. November, aber lieber nicht ins Wahllokal gehen will, kann schon vorher von seinem Wahlrecht Gebrauch machen.

Rund 1360 Bürger haben dies bereits getan, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Hinzukommen zahlreiche weitere Reichelsheimer, die Briefwahlunterlagen beantragt, aber noch nicht abgegeben haben. Die Verwaltungsmitarbeiter raten kurzentschlossenen Briefwählern, spätestens ab Donnerstag persönlich im Rathaus vorzusprechen. Sie können die Wahlunterlagen dann entweder direkt vor Ort ausfüllen oder mit nach Hause nehmen. Mitzubringen ist der Personalausweis oder die Wahlbenachrichtigung. Ab Freitag, 13 Uhr, ist Briefwahl nur noch bei unvorhergesehener Erkrankung möglich.

Das Wahlergebnis dürfte trotzdem schon gegen 19 bis 19.30 Uhr feststehen: Weil abzusehen war, dass es diesmal deutlich mehr Briefwähler geben würde als sonst, sind mehr Bürger in den Briefwahlvorstand berufen worden als üblicherweise.

In Dorn-Assenheim Wahllokal geändert

Um die Ansteckungsgefahr in den Wahllokalen möglichst gering zu halten, werden diese laut Bürgermeister und Wahlleiter Bertin Bischofsberger so eingerichtet, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Zusätzlich muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden; dies hat das Land Hessen vor wenigen Tagen verordnet.

Diese Wahllokale stehen zur Verfügung: in Reichelsheim die Grundschule und das Rathaus, in Beienheim der Bürgertreff, in Weckesheim, Blofeld und Heuchelheim die Bürgerhäuser. Eine aktuelle Änderung gibt es in Dorn-Assenheim: Wegen eines Wasserschadens in der neuen Kita wird das Wahllokal doch wieder in der Sport- und Festhalle eingerichtet.

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