CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Hachenburger (l.) mit den Fraktions- und Magistratskollegen Christa Stolle, Arne Appel und Landwirt Gerhard Rack. FOTO: PM
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CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Hachenburger (l.) mit den Fraktions- und Magistratskollegen Christa Stolle, Arne Appel und Landwirt Gerhard Rack. FOTO: PM

"Reichelsheim soll bunter werden"

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm). "Mit der Idee ›Reichelsheim soll bunter werden‹ habe ich in ein Wespennest gestochen", freut sich CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Hachenburger. Auf seinen Vorschlag vom Juni hätten Bürger zwar auch Kritik am allgemeinen Zustand der Grünflächen geäußert. Anderseits sei die Idee positiv aufgenommen worden, die übliche grüngefächerten Bepflanzung um farbenfrohere Varianten zu ergänzen. Basis seines Handelns, so Hachenburger, sei die Weiterentwicklung des "beispielhaften" städtischen Landschaftspflegeplans. Wie dieser Plan im Detail aussieht, hat Büroleiter Horst Wenisch übrigens am gestrigen Abend in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt (ausführlicher Bericht folgt).

"Ein Beispiel für Eigeninitiative zeigt unser Fraktionsmitglied Gerhard Rack", lobte CDU-Vorsitzender Hachenburger bei einem Treffen inmitten eines von Rack angelegten Blühstreifens in der Dorn-Assenheimer Gemarkung. Hier findet der Naturliebhaber ein schier grenzenloses Insektenreichtum. Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln oder Tagfalter summen um die Wette. "Das sind botanische Highlights, paradiesische Zustände", erläuterte Rack. Hachenburger ergänzte: "Diese Initiative inspiriert und sollte anderweitig Nachahmer finden." Sein Wunsch: auch Bereiche um den Bergwerksee um solche Nischen bereichern, "quasi als Kurzstreckenflugroute für die Bienenvölker".

"Bäume, Wiesen und Felder sind die grüne Lunge unserer Stadt", sagte der CDU-Kandidat. Was auf den Feldern möglich sei, könne auch innerorts funktionieren. Dabei setze er auf einen Mix aus Nachhaltigkeit und Teamwork. Nachhaltigkeit beispielsweise bei der Anpflanzung sogenannter Zukunftsbäume, die mit längeren Trockenperioden zurechtkommen, Teamwork bei bienenfreundlichen Wildblumenwiesen und einladenden Ortsbildern. Auch "Blumenampeln" als dekorative Elemente an Laternen könnten öffentliche Plätze aufwerten.

Bürger und Bauhof in Teamwork

Vieles werde funktionieren, wenn die Bürger mitmachen, zeigt sich Hachenburger überzeugt. Daher unterstütze er Eigeninitiativen oder Patenschaften. "Der Wille nach Engagement ist vorhanden, hierzu sind aber auch Gerätschaften des Bauhofs erforderlich." So wären in der Vergangenheit diverse Bepflanzungsaktionen als Bürger-Stadt-Teamwork zielführender gewesen. Für eine bessere Grünpflege brauche es aber auch Personal, und das sei begrenzt. Der Bauhof habe schon jetzt alle Hände voll zu tun, und ob Änderungen im Organisationsablauf oder bei der Umsetzung der Grünpflege zusätzliche Kapazitäten freischaufeln, könne er derzeit nicht beurteilen.

Doch auch ohne große Investitionen lasse sich eine Stadt freundlich, sauber und bunt gestalten. Hachenburgers Zusage: "Als Bürgermeister haben die Pflege und Aufwertung unserer Anlagen, Plätze und Wege Priorität."

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