Rathaus soll digitaler werden

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Reichelsheim (pm). Die Interaktion zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mit der Verwaltung soll schneller, effizienter und nutzerfreundlicher werden. Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen auch digital anzubieten. Um diese Aufgabe vorzubereiten, trafen sich nun Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst (SPD) und Stadtrat Martin Welti (parteilos).

Herget-Umsonst sagte, der Erfolg der Digitalisierungsprogramme werde nicht nur daran gemessen, ob alle Verwaltungsleistungen online verfügbar seien, sondern vor allem daran, wie hoch Akzeptanz und Nutzung bei Bürgern sowie Unternehmen sein werde.

Es sei daher unerlässlich, dass die Kommune frühzeitig die wesentlichen Bausteine zur Umsetzung des Gesetzes kenne und Maßnahmenpläne erarbeite. Bereits vorhandene Online-Services wie die Zählerstandsmitteilung Wasser müssten berücksichtigt und nahtlos integriert werden.

Bürgernah auch in Corona-Zeiten

»Durch Corona ist deutlich geworden, dass die Digitalisierung des Rathauses ein wesentlicher Service für die Bürger, Bürgerinnen und Unternehmen darstellt«, sagte Welti. So könnten trotz Distanzgebot bürgernahe Verwaltungsleistungen unabhängig von den Öffnungszeiten des Rathauses angeboten werden.

Ziel sei nun die Erarbeitung nutzerfreundlicher Online-Antragsverfahren wie Anzeige einer Geburt, Eheurkunde, Personalausweis oder Unternehmensanmeldungen. Dabei solle die Verwaltung einbezogen werden. »Denn für den Erfolg ist es unerlässlich, die Mitarbeiter rechtzeitig mitzunehmen«, sagte Herget-Umsonst.

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