Raiffeisengelände heute wieder auf Tagesordnung

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Heute Abend werden sich die Stadtverordneten ein weiteres Mal mit einer möglichen Entwicklung der Brachfläche in der Raiffeisenstraße beschäftigen. Nachdem sich die Fraktionen von SPD und Freien Wählern kritisch gegenüber den Bebauungsplänen des Gießener Investors Depant GmbH in der Kernstadt geäußert hatten, hatte dieser sein Kaufangebot zurückgezogen – aus Sicht beider Fraktionen kein großer Verlust. Bürgermeister Bertin Bischofsberger und die CDU sehen das anders. Sie befürchten, die Entwicklung des Geländes sei nun auf Jahrzehnte blockiert.

Heute Abend werden sich die Stadtverordneten ein weiteres Mal mit einer möglichen Entwicklung der Brachfläche in der Raiffeisenstraße beschäftigen. Nachdem sich die Fraktionen von SPD und Freien Wählern kritisch gegenüber den Bebauungsplänen des Gießener Investors Depant GmbH in der Kernstadt geäußert hatten, hatte dieser sein Kaufangebot zurückgezogen – aus Sicht beider Fraktionen kein großer Verlust. Bürgermeister Bertin Bischofsberger und die CDU sehen das anders. Sie befürchten, die Entwicklung des Geländes sei nun auf Jahrzehnte blockiert.

Ganz so schlimm scheint es nicht auszusehen. Wie einer Magistratsvorlage zur Sitzung zu entnehmen ist, habe sich auf die Ausschreibung der Fläche zwar weder bei der Stadt noch bei der Hessischen Landgesellschaft auch nur ein Interessent gemeldet. Doch zumindest liege für ein Grundstück – Raiffeisenstraße Ecke Bad Nauheimer Straße – ein Angebot vor: Dort möchte jemand eine Arztpraxis bauen und das Gelände von der Stadt kaufen. Details haben nur die Stadtverordneten: Es sei üblich, Verkaufsabschlüsse in nicht öffentlicher Sitzung zu erläutern und zu beraten. Dazu soll das Thema in den Ausschuss gehen.

Außerdem stehen ab 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Heuchelheim auf der Tagesordnung: die künftigen Nutzungskosten für den dortigen "Dorftreff"-Anbau, die Wahl einer stellvertretenden Schiedsperson für den Bezirk Reichelsheim sowie der Haushaltsvollzugsbericht fürs dritte Quartal 2018 – in dieser Zeitspanne gab es einen erheblichen Rückgang bei der Einkommensteuer, der aber durch üppige Gewerbesteuer-Nachzahlungen aus den Vorjahren mehr als wiedergutgemacht werden konnte.

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