Premiere komplett als Briefwahl

  • Ines Dauernheim
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Reichelsheim (kai). Am Sonntag, 13. Juni, ist Kirchenvorstandswahl. 1234 Christinnen und Christen der evangelischen Kirchengemeinde Reichelsheim Wetterau mit den Stadtteilen Reichelsheim, Dorn-Assenheim und Heuchelheim haben bis zu diesem Tag erstmals die Chance, den Kirchenvorstand komplett per Briefwahl zu bestimmen. Dazu haben die Wahlberechtigten dieser Tage die Briefwahlunterlagen zugesandt bekommen.

Noch bis zum 31. Mai können Wähler sich im Gemeindebüro melden, um Auskünfte zu bekommen, mit welchen Daten sie in dem Verzeichnis registriert sind. »Für die Kirchengemeinde ist es Neuland, die Wahl auf diese Weise anzubieten und völlig auf Wahllokale zu verzichten«, erklärt Pfarrerin Angela Schwalbe. Einstimmig habe der Kirchenvorstand bereits vor Monaten beschlossen, die Wahl ausschließlich per Briefwahl anzubieten. Bis zum 13. Juni, 18 Uhr, müssen die Wahlzettel im Gemeindebüro, Bingenheimer Straße 2, eingegangen sein. Wählen könne man nur mit dem zugesandten Briefwahlschein, gehe der verloren, können die Briefwahlunterlagen nicht ersetzt werden. Zwölf Kandidaten aus den drei Stadtteilen stellen sich zur Wahl, elf von ihnen gehören bereits dem jetzigen Kirchenvorstand an.

Acht Ehrenamtliche plus Pfarrerin

Die Wahl ist auch die erste nach dem Zusammenschluss der Kirchengemeinden Reichelsheim und Heuchelheim zur Hälfte der jetzt endenden Legislaturperiode. Der Kirchenvorstand wird auf sechs Jahre gewählt. Für das Gremium kandidieren: Angela Bommersheim, Ines Dauernheim, Inge Keller, Beate Lemler, Heidi Mayer, Martina Petri, Eckhard Sandrock, Dr. Erich Sehrt, Kersten Seum, Stephanie Werner, Sabine Wilhelm und Manfred Winter. Der künftige Kirchenvorstand wird aus acht Ehrenamtlichen plus Pfarrerin bestehen. Die Wähler haben also die Möglichkeit bis zu acht Kandidatinnen und Kandidaten anzukreuzen.

Das Kirchenrecht sieht vor, dass der Kirchenvorstand während der Legislaturperiode weitere Mitglieder berufen kann, außerdem kann er Ausschüsse einsetzen, die ihm zuarbeiten. Pfarrerin Angela Schwalbe wirbt in der Gemeinde dafür, dass sich die Mitglieder an der Wahl beteiligen. »Sie tragen dadurch dazu bei, dass das Gemeindeleben auch in Ihrem Sinne gestaltet wird.«

Wie bei politischen Wahlen wird noch am Wahlsonntag, 13. Juni, ab 18 Uhr der Wahlvorstand mit dem Auszählen der Stimmen beginnen und anschließend das Ergebnis veröffentlichen.

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