Vor dem Dorfbrunnen unterhalten sich Christa Stolle und Holger Hachenburger über Dorn-Assenheimer Themen. FOTO: PV
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Vor dem Dorfbrunnen unterhalten sich Christa Stolle und Holger Hachenburger über Dorn-Assenheimer Themen. FOTO: PV

Partnerschaft und Verkehr

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Reichelsheim(pm). "Die Kinderbetreuung muss gewährleistet sein. Der konsequente Ausbau moderner Betreuungsplätze wird auch künftig höchsten Stellenwert haben", sagt CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Hachenburger. Zum Abschluss des Stadtteilformats "Drei Themen - zwei Leute - eine Bank" sprach er mit dem Dorn-Assenheimer Magistratsmitglied Christa Stolle.

Er setze auf eine solide Partnerschaft zwischen städtischen und freien Trägern. Das Drei-Säulen-Modell mit der katholischen Kita und der Montessori-Einrichtung in Weckesheim sei ein Erfolgsmodell: "Ich stehe zu den freien Trägern und bin froh über das vielfältige Angebot." Dabei gelte es vor Ort auch gemeinsam Initiativen auszuloten, wovon beide Einrichtungen profitieren würden.

Hachenburger äußerte erneut Kritik am städtischen Kita-Neubau in Dorn-Assenheim. "Das wurde über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden und verursacht Ineffizienzen, da beide Kitas unterschiedliche Angebote offerieren." Im Extremfall müssten Kinder von U2 zu U3 zu Ü3 zweimal wechseln. Er werde sein Engagement für den Umbau der katholischen Kita - Investitionen in eine Mensa und eine moderne Raumplanung - fortsetzen. Eltern seien zudem auf flexible Betreuungsmodule angewiesen. Diese gelte es fortwährend zu überprüfen.

Stolle fragte nach den Busverbindungen zur Singbergschule in Wölfersheim, für die sich die CDU seit Langem starkmache. Hierzu gebe es gute, fraktionsübergreifende Fortschritte. Die Frage, was das konkret bedeute, konterte der CDU-Vorsitzende: "Lass dich überraschen."

Zum Thema Verkehrssicherheit verwies Hachenburger auf seine seither gemachten Aussagen. Raser sollten über den Einsatz von Tempodisplays, mobiler Verkehrsüberwachung und verkehrsregelnder Maßnahmen zur Räson gebracht werden. Das betreffe nicht nur die Durchgangsstraße, sondern etwa auch die unüberschaubare Ausfahrt der Obergasse und das Verkehrsaufkommen im Außenbereich.

Drei Wünsche frei

"Wir müssen zudem dafür sorgen, dass Bauwillige nicht in die Umgebung abwandern, insofern ist eine nachhaltige Baulandentwicklung essenziell." In den kommenden Jahren werde die Basis für die weitere Wohnraumentwicklung in Reichelsheim gelegt. Dies sei in einen Masterplan Wohnraum 2035 zu betten.

Viele Projekte seien im Fluss, aber noch nicht beendet. Das betreffe die Sanierung der Sport- und Festhalle, die Aufwertung des Bereichs um den Dorfbrunnen und die Umstellung der Flutlichtanlage auf LED. Und wenn er noch drei Wünsche frei hätte, fragte Stolle. Hachenburgers Antwort: "Die Kids wünschen sich ein Basketballfeld, Vereinsmitglieder einen Kollegraum und ich schnelles WLAN."

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