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Mit dem ersten Spatenstich setzen die Bürgermeister von Florstadt, Reichelsheim, Echzell und Wölfersheim, Mitarbeiter, Architekt und Bauunternehmer das Zeichen für den Baubeginn der Sozialstation Mittlere Wetterau im Weckesheimer Neubaugebiet.

Mehr Mitarbeiter, mehr Aufgaben

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Reichelsheim-Weckesheim(sax). Mit dem symbolischen Spatenstich haben am Montag in Weckesheim die Arbeiten für den Neubau der Sozialstation Mittlere Wetterau begonnen. Bürgermeister Bertin Bischofsberger erklärte, die Zusammenarbeit seiner Stadt mit Wölfersheim, Echzell und Florstadt im Zweckverband für die Sozialstation sei ein Element der langjährigen erfolgreichen Kooperation der vier Kommunen.

Gemeinsam mit den Bürgermeistern der an der Sozialstation beteiligten Nachbarkommunen, Eike See (Wölfersheim), Herbert Unger (Florstadt) und Wilfried Mogk (Echzell), setzte Bischofsberger mit Frankfurter Schaufeln das Zeichen für den Baubeginn. Auch Bauunternehmer Klaus Schrempf, Architekt Karl-Friedrich Horrer, Pflegedienstleiterin Christina Benner, die Verwaltungsleitung der Sozialstation, Ute Hennich, sowie der Büroleiter der Stadtverwaltung Reichelsheim, Horst Wenisch, packten mit an.

Baukosten: rund 825 000 Euro

Zum nächsten Frühjahr sollen die Räume in dem eingeschossigen Gebäude mit etwa 450 Quadratmetern Grundfläche bezugsfertig sein. Mit Baukosten von rund 825 000 Euro einschließlich der Außenanlagen soll der Neubau bessere Arbeitsbedingungen für die inzwischen 37 Mitarbeiter der Sozialstation schaffen. Die Platzverhältnisse in der ehemaligen Bankfiliale, welche die Sozialstation derzeit in Weckesheim nutzt, erwiesen sich mit den wachsenden Aufgaben in den vergangenen Jahren zunehmend als zu beengt. "Wir haben mittlerweile jeden Tag an die 200 Patienten zu versorgen", berichtete Bischofsberger. In den vergangenen zehn Jahren habe sich die Nachfrage nach den Leistungen der Sozialstation ebenso wie die Zahl der Mitarbeiter nahezu verdoppelt.

Er erinnerte an die Wurzeln der Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen bei der Sozialstation Mittlere Wetterau. 1995 habe jeder Stadtteil noch eine eigene Gemeindeschwester gehabt. "Die sind noch mit dem Fahrrad gefahren." Architekt Horrer und Bischofsberger wiesen darauf hin, dass die neue Sozialstation auch einen weiter wachsenden Bedarf decken könne. Sowohl das 1500 Quadratmeter große Grundstück als auch der Entwurf böten Möglichkeiten für Erweiterungsanbauten.

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