Nach der Segnung entzündet Pfarrer Kai Wornath eine Kerze vor der Marienfigur. 	FOTO: HH
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Nach der Segnung entzündet Pfarrer Kai Wornath eine Kerze vor der Marienfigur. FOTO: HH

Marienfigur als Dankeschön

  • vonHolger Hachenburger
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Reichelsheim (hh). »Die Marienfigur ist ein kleines Dankeschön an die Pfarrgruppe«, begrüßte Pfarrer Kai Wornath die Gläubigen der Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim an einem ungewöhnlichen Ort. Diese hatten sich zu einer Andacht um den Pfarrgarten versammelt, um die Segnung einer Marienfigur mitzufeiern, die Wornath anlässlich seiner kürzlichen Genesung nach einem Krankenhausaufenthalt gestiftet hatte.

Gemeinsam beten und singen

Seit dem Wochenende schmückt die Mutter Gottes den Eingang zum Pfarrhaus und soll, dem Wunsch des Pfarrers entsprechend, Besucher und Gäste willkommen heißen und zu Gebet und Besinnung einladen.

Das samstagabendliche Feiern der Mutter Gottes mit Blumen, Kerzenschein, Gebeten und vielen Liedern sprach die Gläubigen an. »Ich habe mich gefreut, dass wir hier gemeinsam beten und singen können«, sagte ein Teilnehmer, ein weiterer attestierte der Figur eine »fröhliche Gelassenheit«, Maria stehe den Menschen eben nahe. Die Kantoren Antonia Finkeldey und Christoph Bommersheim bereicherten die Andacht gesanglich, die Schwestern Matheusza, Cäcilia und Annabell trugen Fürbitten vor oder stimmten mit der Gemeinde Marienlieder an. Später zündeten die Gläubigen Kerzen an und stellen sie vor die Figur.

»Mir war es wichtig, dass die Pfarrgruppe mal wieder zusammenkommt«, betont Wornath, »um Gemeinschaft aufs Neue erfahrbar zu machen«. Denn das weiträumige Gelände bot anders als im Gottesdienst die Möglichkeit, sich im großen Raum zu verteilen. Kerzenlichter bestimmten die Abstandsregeln, wie in einer meditativen Choreografie füllte sich ein markierter Platz nach dem nächsten.

Wiederholung im Oktober

»Das verlangt nach einer Wiederholung«, so die Besucher. Wornath nahm die Vorlage auf, im Blick hat er bereits den Oktober, den zweiten der beiden Marienmonate. Zumal nach seinen Vorstellungen der Gemeinschaft fördernde Aspekt der Feier durchaus gestärkt werden könne: Ohne Corona hätte man im Pfarrheim noch eine Kleinigkeit getrunken und gegessen.

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