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Bei der Übergabe (v. l.): Pfarrerin Angela Schwalbe, Bürgermeister Bertin Bischofsberger (der den Scheck in Vertretung für die Löwenherzen hält), Thomas Limberg (ASB-Wünschewagen), Ines Dauernheim (Kirchenvorstand Reichelsheim). Hinten (v. l.): Regine Becker, Henriette Fleck, Andrea Guth und Alexander Hitz vom Freundeskreis Christkindlmarkt. FOTO: IM

Aus Liebe zum Nächsten

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Reichelsheim(im). "Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht." Es hätte kaum einen passenderen Bibelspruch für diesen Sonntag geben können als das Zitat aus dem Brief des Apostels Paulus an die Hebräer. "Die heutige Spendenübergabe kommt von Menschen, die ihr Herz von der Nächstenliebe berühren lassen - und sie geht an ebensolche Initiativen", sagte Pfarrerin Angela Schwalbe. 1500 Euro Reinerlös aus dem Marktgeschehen 2019 stellt der Freundeskreis Christkindlmarkt drei Projekten zur Verfügung, die zum einen sozialen, zum anderen kulturell-religiösen Zwecken dienen.

Näheres berichtete Andrea Guth als Sprecherin des Freundeskreises: "Je 500 Euro übergeben wir an die Initiative ASB-Wünschewagen Rhein-Main des Arbeiter-Samariter-Bundes, an die Selbsthilfegruppe Löwenherzen in Nidda für Familien mit mehrfach behinderten Kindern und an den Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Reichelsheim- zur Renovierung der Orgel in Heuchelheim."

Die Initiative ASB-Wünschewagen widmet sich der Aufgabe, schwer kranken Menschen jeden Alters ihre letzten Wünsche zu erfüllen, wie: noch mal dem Lieblingsverein zujubeln, ein Rockkonzert besuchen, ein Schloss besichtigen oder das Meer sehen.

Die zweite Spende geht an die Selbsthilfegruppe Löwenherzen. "Man hat uns wissen lassen, dass mit unserer Spende vor allem Therapeuten für die Geschwister schwer behinderter Kinder sowie Betreuerinnen für die Treffen der Gruppe finanziert werden", sagte Guth.

Zur notwendigen Überarbeitung der Heuchelheimer Kirchenorgel sprach Kirchenvorsteherin Ines Dauernheim: Das Instrument, 1859 von Friedrich Wilhelm Bernhard aus Romrod erbaut, sei inzwischen in seine Einzelteile zerlegt und zum Orgelbauer Bosch nach Niestetal-Sandershausen in Nordhessen abtransportiert worden. Der Einblick ins Orgelinnere und dessen meisterhaften Aufbau sei nicht nur interessant, sondern bewegend gewesen, sagte Dauernheim. Die Kirchengemeinde freue sich darauf, ihr Instrument in neuem Glanz und mit wundervollem Klang zurückzuerhalten.

Alle Spendenempfänger bedankten sich für die Zuwendung, die, wie Guth unterstrich, aus der ehrenamtlichen Arbeit beim Auf- und Abbau sowie Betrieb von Christkindlmarkt und Weihnachtspyramide stamme.

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