Neue Obstbäume am Bergwerkssee:Landesvorsitzender Felix Schnatz und die stellvertretende Landesvorsitzende Teresa Arnold von der hessischen Landjugend mit Bürgermeister Bertin Bischofsberger. FOTO: HESSISCHE LANDJUGEND
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Neue Obstbäume am Bergwerkssee:Landesvorsitzender Felix Schnatz und die stellvertretende Landesvorsitzende Teresa Arnold von der hessischen Landjugend mit Bürgermeister Bertin Bischofsberger. FOTO: HESSISCHE LANDJUGEND

Leckere Früchte und Entspannung

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm). Eine Baumpflanzaktion des Landesvorstands der hessischen Landjugend fand kürzlich am Bergwerksee bei Dorn-Assenheim statt. Der Vorstand reiht sich damit in die Gruppe der rund 100 Landjugendlichen aus 15 Landjugendgruppen und acht Landkreisen ein.

"Wir haben alle zusammen seit Mitte Oktober bis heute 161 Bäume gepflanzt und so eine sinnvolle und nachhaltige Aktion mit den entsprechenden Hygieneauflagen in einer eher freudlosen Zeit durchgeführt. Ohne die Pandemie wären sicher mehr Landjugendliche mit viel mehr Bäumen dabei gewesen", erklärte Felix Schnatz, der Landesvorsitzende der hessischen Landjugend.

Unterstützung vom Bauhof

Die Landjugend hatte bei der Stadt nach einem Platz für 15 Apfelbäume der Sorten Jakob Fischer, Gewürzluiken und Rheinischer Winterrambur gefragt. Innerhalb kürzester Zeit habe sich Bürgermeister Bertin Bischofsberger mit der guten Nachricht gemeldet, "einen wunderschönen Platz" gefunden zu haben - und dass auch gleich noch zwei Liegebänke, sogenannte Waldsofas, in der unmittelbaren Nähe der Landjugendbäume aufgestellt werden sollten.

"Die Anfrage kam gerade zur richtigen Zeit, und ich finde es großartig, wenn wir Teil einer so nachhaltigen und hessenweiten Baumpflanzaktionen mit jungen Menschen sein können", sagte Bischofsberger beim Treffen vor Ort. Die Landjugend stellte die Bäume und die Pfosten zur Verfügung. Die Stadt sorgte für den Verbissschutz und die fachgerechte Pflanzung.

Für die beiden Waldsofas wurden vom Bauhof noch Betonfundamente hergestellt. "Weil der Landesvorstand, aus Rücksicht auf die Gesundheit und die Ansteckungsgefahr, nicht aus ganz Hessen in Reichelsheim zusammenkommen wollte, hat uns der Bauhof tatkräftig unterstützt. Und dafür danken wir den Mitarbeitenden sehr", freute sich Schnatz über die gute Mitarbeit.

Mit Vereinssitz sehr zufrieden

In seinen Grußworten betonte der Vorsitzende, dass man sich in der Stadt Reichelsheim als Vereinssitz sehr wohlfühle und im historischen Rathaus über "wunderschöne und charmante Büroräume" verfüge. "Die Reichelsheimer haben die hessische Landjugend sehr herzlich empfangen, und wir genießen die ländliche Dorfstruktur im dennoch global agierenden Rhein-Main-Gebiet sehr", ergänzte die stellvertretende Landesvorsitzende der Landjugend, Teresa Arnold (Landjugend Laisa, Landkreis Waldeck-Frankenberg).

Bürgermeister Bischofsberger wiederum betonte, dass er es für sehr wertvoll erachte, dass das historische Haus im Ortskern nach dem Auszug der Stadtverwaltung und einem teilweise Leerstand wieder gänzlich zum "jugendlichen Leben" erweckt wurde.

Einige Pflanzaktionen in den Regionen stehen noch aus. So will etwa der Förderverein Hessische Landjugend Bäume auf dem Gelände des hessischen Bauernverbands in Friedrichsdorf pflanzen. Dafür will man aber die Lockdown-Phase abwarten, sagte der Vorsitzende Henrik Schmidtke.

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