Geben die Brücke frei: Dr. Andreas Schweitzer und Hilke Bertschy-Abele (l.) vom Amt für Bodenmanagement Büdingen mit dem früheren Reichelsheimer Bürgermeister Bertin Bischofsberger (2. v. l.) und Evelyn Fenner (Bauverwaltung). 	FOTO: PM
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Geben die Brücke frei: Dr. Andreas Schweitzer und Hilke Bertschy-Abele (l.) vom Amt für Bodenmanagement Büdingen mit dem früheren Reichelsheimer Bürgermeister Bertin Bischofsberger (2. v. l.) und Evelyn Fenner (Bauverwaltung). FOTO: PM

Landwirte atmen auf

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Reichelsheim (pm). Schon 2017 gab der Zustand der 1934 erbauten Stahlbetonbrücke über die Horloff Grund zur Besorgnis. Als wichtiger Hauptverbindungsweg für heimische Landwirte musste die 5,90 Meter breite und 10,50 Meter lange Brücke nach einem statischen Gutachten für den Verkehr eingeschränkt werden - was nicht nur bei den Landwirten immer wieder auf Unmut stieß. Ein umfassendes Schadensgutachten setzte dann 2018 die Instandsetzungsplanung der Stadt in Gang. Naturschutz- und wasserschutzrechtliche Bedenken mussten geprüft und ausgeräumt werden, dann konnte 2019 ein Fördermittelantrag beim Amt für Bodenmanagement in Büdingen gestellt werden. Dessen Amtsleiter Dr. Andreas Schweitzer und Abteilungsleiterin Hilke Bertschy-Abele gaben im September 2019 grünes Licht und überreichten der Stadt einen Bewilligungsbescheid über 60 Prozent der Herstellungskosten. Nach knapp sechs Monaten Bauzeit konnte die umfangreiche Sanierung der kompletten Untersicht und Stahlarmierungen der Brücke sowie eine Fahrbahnerneuerung, die Instandsetzung und Erhöhung der Brückenwangen und nicht zuletzt die Erneuerung des Kolkschutzes zur Sicherung der Brückenpfeiler ausgeführt werden, teilt die Stadt mit. Seit Ende Oktober ist die Brücke zwischen Reichelsheim und Leidhecken wieder für die Durchfahrt freigegeben. Die Kosten liegen bei rund 209 000 Euro.

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