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Längere Frist für Glasfaserausbau

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Von: red Redaktion

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Reichelsheim (pm/dab). Damit die Stadt Reichelsheim flächendeckend mit Glasfaser bis ins Haus (FTTH) versorgt wird, hätten sich bis zum 30. April 40 Prozent der Haushalte für einen entsprechenden Anschluss beim Altenstädter Unternehmen Yplay Germany GmbH entscheiden müssen. Wie Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst nun mitteilt, sei die notwendige Quote aber nicht erreicht worden.

Sie habe die Yplay-Geschäftsleitung überzeugen können, die Frist bis zum 15. Juni zu verlängern.

Zur Einordnung: Dies ist kein ungewöhnliches Vorgehen. Auch in anderen Kommunen war die von Yplay vorgegebene Quote von 40 Prozent nicht im ersten Anlauf erreicht worden. Herget-Umsonst wirbt für den Ausbau: »Für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt ist eine zeitgemäße Internetgeschwindigkeit heute so wichtig, wie es früher die Versorgung mit fließendem Wasser und Strom war. Wenn wir als Wohn- und Wirtschaftsstandort attraktiv bleiben wollen, ist eine flächendeckende Breitbandversorgung mit Glasfaser bis in die Häuser absolut notwendig.«

Yplay sei als regionales Unternehmen anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs als Partner ausgesucht und durch einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung bestätigt worden. »Klar ist, dass die Stadt einen Breitbandausbau in eigener Regie sowohl finanziell als auch personell nicht alleine leisten kann«, appelliert die Rathauschefin an ihre Mitbürger, einen Vertrag mit dem Unternehmen abzuschließen.

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