Lena Herget-Umsonst (l.) hat sich mit Tatjana Balser vom Dorn-Assenheimer "Musikgarten" getroffen und sich über ihre Ideen ausgetauscht. FOTO: PV
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Lena Herget-Umsonst (l.) hat sich mit Tatjana Balser vom Dorn-Assenheimer "Musikgarten" getroffen und sich über ihre Ideen ausgetauscht. FOTO: PV

Kinderkulturprogramm soll entstehen

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm). Die SPD-Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst war kürzlich zu Gast im Dorn-Assenheimer "Musikgarten".

"Musik ist Balsam und Nahrung für große und kleine Seelen", lautet der Wandspruch im Kursraum von Tatjana Balser. Die seit 2009 selbstständige Musikdozentin hatte Herget-Umsonst zu einem Besuch eingeladen. Zunächst zeigte Balser ihre Kursräume und das Außengelände und stellte ihr Angebot an Musikkursen ab dem Baby- und Kleinkindalter vor. "Natürlich haben wir auch Kurse für Eltern, speziell auch für Schwangere. Und ich biete Gitarren- und Ukulelekurse und vieles mehr an.

Herget-Umsonst, die selbst Musikerin ist, zeigte sich begeistert und stellte Balser umgekehrt ihre Ideen vor.

"Wir brauchen dringend eine Plattform für Familien, um solche Angebote auf einen Blick finden zu können. Hierfür bietet sich die städtische Homepage als erster Schritt an. Dort muss auf einen Klick alles zu finden sein, was es an Angeboten für Kinder und Familien in Reichelsheim gibt", sagte Herget-Umsonst. Sie wolle darüber hinaus ein Netzwerk für alle Vereine, Privatpersonen, Unternehmen, Einrichtungen und Kirchen schaffen, etwas für die kleinsten Reichelsheimer anbieten. "Kinder sind die Zukunft einer Stadt", meint die Bürgermeisterkandidatin.

In einer Neubürgerbegrüßungsbroschüre, die Herget-Umsonst für alle zuziehenden Neu-Reichelsheimer plant, könnten ebenfalls solche Angebote vorgestellt werden, schwebt ihr vor. "Ich möchte jeder Person, die sich für Reichelsheim als Lebensmittelpunkt entscheidet, einen Willkommensgruß aushändigen, der Informationen rund um die Stadt enthält und die Orientierung in der neuen Heimat erleichtert", erläuterte Herget-Umsonst. Dabei wolle sie auch die örtlichen Betriebe einbinden, um entsprechende Angebote für Neubürger in einer Art "Gutscheinheft" zu bündeln.

Die beiden Frauen entwickelten zudem gemeinsam die Idee, einen Neugeborenempfang in Reichelsheim ins Leben zu rufen. Ein gutes Beispiel dafür gebe es bereits in Büdingen. "Bei einem Empfang könnten wir die frischgebackenen Eltern beglückwünschen, die kleinsten Mitbürger begrüßen und alle mit wichtigen Informationen rund um die Themen Betreuung und Beratung versorgen", sagt die Kandidatin. Das sei eine gute Möglichkeit, das Betreuungsangebot vor Ort vorzustellen: die städtischen Kindertagesstätten, die Montessori-Kindergruppe, die katholische Kindertagesstätte und die Tageseltern.

Herget-Umsonsts großes Ziel sei es allerdings, ein Kinder-Kulturprogramm zu etablieren. "Bestehende und neue Formate könnten sich mit Musik, Theater oder Kunst verbinden."

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