Für FW-Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül sind noch viele Fragen zum geplanten Corona-Testzentrum offen. FOTO: PM
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Für FW-Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül sind noch viele Fragen zum geplanten Corona-Testzentrum offen. FOTO: PM

"Information mangelhaft"

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm). Die Corona-Zahlen steigen auch in Hessen wieder deutlich an. Daher sei es zu begrüßen, "dass in der Mitte der Wetterau jetzt ein Testzentrum etabliert werden soll", sagt FW-Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül. "Viele betroffene Bürger mussten bisher endlose Wege gehen, bei denen sie zum Teil immer wieder vom Ostkreis nach Gießen weitergeschickt wurden."

Mit der Festlegung auf Reichelsheim sei jetzt ein klarer Weg definiert, der es Betroffenen ermögliche, schnellstens Auskunft über eine mögliche Erkrankung zu erhalten. Dies diene in der Folge auch dem Schutz aller anderen im Umfeld und helfe, unnötige Quarantäne zu vermeiden.

Was Gönül jedoch bemängelt, sind die Informationspolitik sowie die Auswahl des Standorts im Gebäude der Alten Schule in der Florstädter Straße. "Die Bürger fühlen sich bei der Entscheidung nicht mitgenommen", kritisiert er. Informationen seitens der Stadt zu den Auswahlkriterien des Standorts und den geplanten Vorkehrungen zum Schutz der Anwohner seien Mangelware. Man müsse sich schon die Frage stellen, ob der Standort mitten im Wohngebiet wirklich sinnvoll sei.

Trotz der in diversen Veröffentlichungen dargestellten 30-Minuten-Zeitfenster für feste Termine sehe er noch Punkte, die geklärt und öffentlich gemacht werden müssten. Man wisse etwa von bestehenden Testzentren, dass der Druck, wissen zu müssen, ob man das Virus hat, sorgfältige Terminplanung sehr oft sprenge. Häufig sei der Andrang dann doch größer als geplant, und die Betroffenen warteten auf der Straße bzw. vor dem Gebäude der Teststation auf ihren Termin.

Neben der Standortproblematik fordert Gönül Antworten auf Fragen zu den Öffnungszeiten und den Abläufen der Teststelle: "Mit welchen Einschränkungen müssen die nächsten Anwohner rechnen? Ab wann morgens und bis wann abends sowie an welchen Tagen muss mit Publikumsverkehr gerechnet werden? Und wo sollen die Patienten eigentlich parken, da es in unmittelbarer Nähe des nun definierten Gebäudes keine Parkplätze gibt?"

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