Hohe Beteiligung an reiner Briefwahl

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Reichelsheim (kai). Die Evangelische Kirchengemeinde Reichelsheim mit den Ortsteilen Heuchelheim und Dorn-Assenheim hat die Kirchenvorstandswahl am vergangenen Sonntag komplett als Briefwahl angeboten. 33,5 Prozent der 1222 wahlberechtigten Gemeindemitglieder beteiligten sich an der Abstimmung, wie die Kirchengemeinde mitteilt.

Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich bereit erklärt, für die kommenden sechs Jahre im Leitungsgremium der Kirchengemeinde mitzuwirken. Acht von ihnen sind gewählt worden, dies sind: Manfred Winter, Ines Dauernheim, Stephanie Werner, Inge Keller, Angela Bommersheim, Heidi Mayer, Martina Petri und Eckhard Sandrock. Neu im Gremium wird die 21-jährige Stephanie Werner mitwirken.

Pfarrerin Angela Schwalbe zeigt sich erfreut über die recht hohe Wahlbeteiligung, die damit deutlich höher liegt als im Durchschnitt des Dekanats. Von dort wurde einen Tag nach der Wahl von einer Beteiligung von knapp unter 20 Prozent gesprochen. »Die Entscheidung für eine komplette Briefwahl hat sich ausgezahlt«, sagt die Pfarrerin, die als Vorsitzende des Wahlausschusses am Sonntagabend bis kurz vor 22 Uhr mit den Helferinnen Kornelia Kling, Elli Schäfer, Renate Günther und Karina Krug die mehr als 400 Wahlzettel auszählte. Bedauerlich sei, dass durch Fehler bei der Briefwahl 37 Stimmzettel ungültig waren.

Amtszeit beginnt im September

Erfreut ist Schwalbe darüber, dass ein Dutzend Kandidatinnen und Kandidaten bereit gewesen ist, sich in der Freizeit in der Kirchengemeinde einzubringen. »Den knapp Nicht-Gewählten gilt mein Mitgefühl«, sagte sie bei der Bekanntgabe des Ergebnisses. Allen dankte sie für das Engagement der vergangenen Jahre und »für die Bereitschaft, sich dem Risiko einer Wahl mit ungewissem Ausgang auszusetzen. Es ist wenig tröstlich, aber dadurch haben alle dazu beigetragen, dass wir eine echte Wahl hatten«.

Die Amtszeit des neuen Kirchenvorstands beginnt im September, so lange bleibt das bisherige Gremium im Amt.

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