Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst mit Dr. Julien Neubert und Eike See (r.) am Bahnhof. 	FOTO: PM
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Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst mit Dr. Julien Neubert und Eike See (r.) am Bahnhof. FOTO: PM

»Gut für Pendler«

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Reichelsheim (pm). Bei der Vergabe der Regionalbahnlinien in der östlichen Wetterau an die Hessische Landesbahn wurde auch die Reaktivierung der Horlofftalbahn zwischen Wölfersheim und Hungen berücksichtigt. Die Reichelsheimer Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst (SPD) sieht darin ein gutes Signal insbesondere für die Reichelsheimer Pendler.

Mit der Reaktivierung der Strecke werde der Bahnhof Beienheim attraktiver. Es würden dann weitere Züge fahren können, mit denen man ohne Umstieg in Friedberg bis nach Frankfurt komme. Auch Schüler würden von einem besseren Fahrtangebot profitieren.

Herget-Umsonst will sich im Falle ihrer Wahl gemeinsam mit den beteiligten Kommunen und Kreisen für eine Reaktivierung engagieren: »Die Mobilität der Zukunft braucht eine starke Schiene als Fundament.« Das Auto sei im ländlichen Raum für die meisten ein »unverzichtbarer Alltagsbestandteil«, doch sie sei davon überzeugt, das ÖPNV-Angebot auf der Schiene, aber auch durch mehr Busse und digital buchbare Anrufsammeltaxis auszubauen.

Bei einem Treffen mit den Bürgermeistern Eike See (Wölfersheim) und Dr. Julien Neubert (Lich) freuten sich alle über die Rektivierungspläne. Eine durchgetaktete Verbindung von Lich über Hungen, Wölfersheim, Reichelsheim bis Friedberg und weiter nach Frankfurt könne in wenigen Jahren Realität sein. Erfreut zeigten sich die drei auch über die Ankündigung, die Fahrzeuge komplett mit Wlan auszustatten.

Herget-Umsonst lobte den Mut der Kommunen, damals die Strecke zu kaufen. »Dafür gab es nicht nur Applaus, viele haben die Aktion belächelt. Aber der weitsichtige Mut zahlt sich heute aus.«

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