Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül (r.) im Austausch mit (v. l.) Luca Blank, Kai Bahndorf und Lucas Francke. FOTO: PM
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Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül (r.) im Austausch mit (v. l.) Luca Blank, Kai Bahndorf und Lucas Francke. FOTO: PM

Für generationsübergreifende Projekte

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm). Ein umfangreiches Sport- und Freizeitangebot ist eine wichtige Investition für das langfristige Gemeinwohl. So zumindest sieht es der Reichelsheimer Bürgermeisterkandidat Cenk Gönül (FW). "Besonders für Jugendliche ist in Reichelsheim jedoch außerhalb der Vereine faktisch kein Freizeitangebot vorhanden", sagt er. Dabei sei es doch gerade der Sport, der die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen unterstützte. "Wir brauchen darum innovative und moderne Bewegungskonzepte, damit Bürger aller Altersklassen ihre Freizeit sinnvoll und aktiv gestalten können." An Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen etwa könnten nach Gönüls Vorstellung mehrere Generationen zusammenkommen. Sein Ziel ist es, Kinder und Jugendliche damit auch jenseits des Sportplatzes fit für das Leben zu machen. Er will sich darum mit ihnen treffen, um zu erfahren, wo der Bedarf am größten ist.

Anliegen sind Gönül aber nicht nur die jungen Bürger Reichelsheims. Er will den Fokus auf generationsübergreifende Projekte setzten. "Es gibt heute doch so viele Möglichkeiten, verschiedene Interessen zu vereinen", sagt er. Dafür sei es jedoch zunächst wichtigt, den tatsächlichen Bedarf zu ermittelt sowie die verschiedenen Stationen nach Ziel- und Altersgruppen anzupassen. Anschließend müsse man sich um öffentliche Fördergelder und Sponsoren bemühen. Was in jedem Fall schon heute dringend angegangen werden müsste, sei die Planung und Umsetzung eines gemeinsamen Kunstrasenplatzes in Reichelsheim für alle Vereine. "Der Antrag hierfür wurde von den Vereinen schon vor zwei Jahren im Gemeinderat eingebracht", sagt Gönül. Dieses Vorhaben wolle er nun unterstützen. Denn seiner Meinung nach seien es vor allem die Vereine, die einen Großteil der Jugendarbeit betreiben. Allgemein solle die interkommunalen Jugendförderung mit Freizeiten, Ferienspielen, Jugendberatung und kreativer Medienarbeit weiter ausgebaut werden. "Schnell umsetzbar wäre beispielsweise auch ein sogenannter Bolzkäfig", sagt der Bürgermeisterkandidat. Die Idee ist es, dass Kinder und Jugendliche auf einem umzäunten Trainingsplatz im Kleinformat nach der Schule Ballsportarten wie Fußball, Handball und Basketball spielen können, auch ohne einem Verein anzugehören.

"Viele Jugendliche suchen den direkten Dialog und haben kreative Ideen und Lösungsansätze, gerade zur Thematik der Bewegungsparks", sagt Gönül. Dies könne auch der Startschuss für ein Jugendparlament sein, in dem junge Mitbürger eine Stimme im Gemeinderat bekämen, die dann auch gehört würde.

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