Online-Wahlkampf: Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst (SPD) beim Dreh eines Youtube-Videos im Neubaugebiet Weckesheim. FOTO: PM
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Online-Wahlkampf: Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst (SPD) beim Dreh eines Youtube-Videos im Neubaugebiet Weckesheim. FOTO: PM

"Gemeinsam mehr erreichen"

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm/dab). "Wenn man ein gemeinsames Ziel verfolgt, kann man mit kleinen Ideen, Schritt für Schritt sehr viel erreichen", betont Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst (SPD) in einer Pressemitteilung. Herget-Umsonst hatte im Februar eine Online-Bürgerbefragung per Facebook und Instagram gestartet. Jeweils freitags führte sie eine Umfrage für einen Stadtteil durch, verbunden mit einem Bild und einem persönlichen Kommentar.

Von Bauernmarkt bis festen Blitzer

"Die Bürgerinnen und Bürger sind Experten für ihre Wohnorte. Sie brauchen niemanden, der ihnen sagt, was in ihrem Stadtteil zu tun ist, sondern jemanden, der ihnen zuhört und ihre Ideen aufnimmt", sagt Herget-Umsonst. "Daraus sollten dann gemeinsame Ziele erarbeitet werden, die wir zur Entwicklung unserer schönen Stadtteile zusammen anpacken können."

Knapp 100 Ideen und Wünsche seien bei der Online-Befragung von Bürgern eingebracht worden. Zu finden seien diese auf ihrer Homepage, www.herget-umsonst.de, im Bereich "Aktuelles". Zu den Anregungen gehören etwa die Sanierung des Karl-Kempf-Platzes (Beienheim), Einrichtung eines fest installierten Blitzers (Blofeld), Busverbindung zur Singbergschule in Wölfersheim verbessern (Dorn-Assenheim), Spielplatz mit Geräten ausstatten (Heuchelheim), Bauernmarkt vor dem historischen Rathaus veranstalten (Reichelsheim) und Ansiedlung eines Lebensmitteldiscounters (Weckesheim).

Weitere Anregungen könnten per Telefon oder E-Mail eingebracht werden. Die Ergebnisse der Umfrage werde sie in ihre politische Arbeit einbringen und als Vorbereitung für ihre geplanten Stadtteilrundgänge nutzen, kündigt die SPD-Kandidatin an.

Derzeit keine Hausbesuche

Wegen Corona habe sie ihren Wahlkampf umgestellt. Stadtteilrundgänge und Hausbesuche seien derzeit nicht möglich. "Ich kommuniziere nun viel per Telefon, Videotelefonie und E-Mail, natürlich auch über die sozialen Medien. Auch klassische Briefe schreibe ich wieder häufig", sagt Herget-Umsonst. Das ersetze aber nicht das persönliche Gespräch und den direkten Austausch. Um die Bürger zu informieren, habe sie einen Youtube-Kanal eingestellt. Hier könne man mehr über ihre Person, ihr kommunalpolitisches Engagement und ihre Ziele erfahren. "Gemeinsam können wir mehr erreichen - deshalb lade ich alle Bürger zu einem aktiven Austausch ein."

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