In Fulda auf "RomanTisch" eingestimmt

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Eine Stadt auf sieben Hügeln gibt es auch in Hessen. Diese Erfahrung machten kürzlich die Reichelsheimer "Frauen mittendrin" als sie die Barockstadt Fulda besuchten. "Zweifellos ist Rom der bekanntere Ort mit der obigen Bezeichnung. Doch als wir bei einem ersten Spaziergang vom Hotel die Innenstadt in Fulda besichtigten, ließen der barocke Dom auf seinem Hügel und die zahlreichen Gebäude im Barockviertel italienisches Flair aufkommen", brichtet Ulla Wagner. Am Abend besuchte die Gruppe im von Stiftsbaumeister Johann Dientzenhofer erbauten barocken Stadtschloss eine Aufführung des Musicals "Die Päpstin" nach dem Erfolgsroman von Donna Woolfolk Cross.

Eine Stadt auf sieben Hügeln gibt es auch in Hessen. Diese Erfahrung machten kürzlich die Reichelsheimer "Frauen mittendrin" als sie die Barockstadt Fulda besuchten. "Zweifellos ist Rom der bekanntere Ort mit der obigen Bezeichnung. Doch als wir bei einem ersten Spaziergang vom Hotel die Innenstadt in Fulda besichtigten, ließen der barocke Dom auf seinem Hügel und die zahlreichen Gebäude im Barockviertel italienisches Flair aufkommen", brichtet Ulla Wagner. Am Abend besuchte die Gruppe im von Stiftsbaumeister Johann Dientzenhofer erbauten barocken Stadtschloss eine Aufführung des Musicals "Die Päpstin" nach dem Erfolgsroman von Donna Woolfolk Cross.

Ziel eines Spaziergangs am zweiten Tag war die Löherstraße. Die gleichnamige Interessengemeinschaft gehörte ebenso wie die "Frauen mittendrin" bei der Innenstadtinitiative "Ab in die Mitte" der hessischen Landesregierung zu den Gewinnern. Bei dem Gespräch mit dem Initiator in dessen Kaffeerösterei tauschte man viele Erinnerungen aus. Auf dem Weg in die Altstadt mit den schön renovierten Fachwerkhäusern und der in Teilen erhaltenen Stadtmauer beeindruckte die von Hofarchitekt Andreas Gallasini geschaffene Heilig-Geist-Kirche mit ihrer barocken Fassade. Bei einer Orgelmatinee im Dom St. Salvator erlebten die Frauen mittendrin bei einer "Canonnade" die gewaltige Kraft der Orgel in diesem Gotteshaus und besuchten die Bonifatiusgruft.

Nach einer Pause in einem der vielen schönen Cafes begann vor dem Stadtschloss eine Führung über bekannte Frauen in Fulda. Erster Haltepunkt war der Hexenturm, in dem 300 Menschen unsägliches Leid und schließlich der Tod zugefügt wurde. Die Bürgerin Merga Bien gilt als Synonym für die Zeit der Hexenverfolgung in Fulda und zeigt Parallelen auf zu Fällen im mittelalterlichen Reichelsheim.

Am dritten Reisetag erklommen die "Frauen mittendrin" zwei weitere Hügel Fuldas. Mit dem Verein-o-mobil der Stadt Reichelsheim fuhren sie mit Monika Repp am Steuer auf den Petersberg und besuchten einen Gottesdienst in der St. Johanneskirche. Seit ihrem Wegzug aus Reichelsheim engagiert sich Karin Lauer in der dortigen Gemeinde. Der Frauenberg, Lieblingsplatz von Bonifatius, beherbergt heute im Kloster 16 Franziskanermönche und bietet einen wunderbaren Blick auf die Stadt.

Bereichert um die Eindrücke, freuen sich die "Frauen mittendrin" auf den Start ihres "RomanTisch"-Programms, das am Sonntag, 8. Juli, 11 Uhr in der Laurentiuskirche in Reichelsheim mit dem Festgottesdienst zum 40-jährigen Bestehen der Frauengruppe beginnt.

Karten fürs Kabarett, Lesungen und dem Auftritt des Odenwälder Shantychores gibt es bei "Neun-zieht-an", Telefon: 0 60 35/33 59. Infos zum Programm gibt es im Internet unter www.stadt-reichelsheim.de und www.alexanderhitz.de.

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