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Für ein menschenwürdiges Sterben

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Von: red Redaktion

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Vereinbaren die künftige Zusammenarbeit (v. l.): Margit Reuter und Viktoria Zanzouri vom Seniorenzentrum mit Hans-Peter Schäfer und Sabine Becker vom Hospizverein. © pv

Reichelsheim (pm). Vor wenigen Tagen haben Hans-Peter Schäfer als Vorsitzender des Vereins Hospizhilfe Wetterau und Viktoria Zanzouri als Einrichtungsleitung des Seniorenzentrums Reichelsheim einen Kooperationsvertrag geschlossen. Darin wird die Hospizarbeit in dem Haus verankert. Ziel ist die Zusammenarbeit bei der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen, entsprechend ihrer Wünsche und Bedürfnisse.

Der ehrenamtliche und ambulante Besuchsdienst übernimmt auf Wunsch die psychosoziale Begleitung von Bewohnern. »Zeit zu schenken, zuhören und mit dem Betroffenen reden ist ein kostbares Geschenk«, heißt es in der Pressemitteilung. »Ein offenes Ohr für Nöte und Fragen, für alles, was zur Sprache kommen will. Ängste und Hoffnungen werden mitgetragen. Es gibt Zeit zum Schweigen und Dasein. Auch Angehörige und Freunden kann beigestanden werden.«

Für die Pflegenden im Haus und für die Angehörigen stelle diese Begleitung eine wertvolle Ergänzung dar. »Die Kooperation unterstützt das Ziel, ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen.« Durch die Vernetzung von ärztlichen, pflegerischen und betreuenden Diensten gelinge es, eine bestmögliche Begleitung zu gewährleisten - ganz nach Wunsch und Bedarf des Bewohners oder der Bewohnerin.

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