Hannelore Brückmann (2. v. r.) freut sich über die 730-Euro-Spende von (v. l.) Daniela Michalak, Sabine Stiefmeier-Siemsen, Andrea Mehrling, Isabell Schmidt und Sabine Appel. FOTO: HH
+
Hannelore Brückmann (2. v. r.) freut sich über die 730-Euro-Spende von (v. l.) Daniela Michalak, Sabine Stiefmeier-Siemsen, Andrea Mehrling, Isabell Schmidt und Sabine Appel. FOTO: HH

730 Euro für krebskranke Kinder

  • vonHolger Hachenburger
    schließen

Reichelsheim(hh). Mit einer Spende von 730 Euro unterstützt das Faschingsteam Pfarrei St. Maria Magdalena den Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder in Gießen. Dabei steuerten auch die Sternsinger ihr "Trinkgeld" von 45 Euro bei. Hannelore Brückmann vom Vorstand des Vereins nahm neben dem Scheck das Lob der Initiatoren entgegen. "Wir haben uns im Vorfeld über die Aktivitäten des Vereins informiert und fanden das Konzept toll", unterstrich Daniela Michalak.

Noch vor der Pandemie hatte das aus der Jugendarbeit der Pfarrei entstandene Team den Kinderfasching um eine Tombola oder Spendenaktion bereichert und so eine Rekordsumme erzielt. Brückmann, die sich selbst seit rund 30 Jahren für erkrankte Kinder engagiert, erläuterte dabei die Säulen des Vereinsmodells. Kern ist die Betreuung der Kinder auf der Station Peiper im Uniklinikum Gießen. "Die an Krebs und Leukämie erkrankten Kinder müssen teilweise monatelang auf der Station bleiben und auch wenn sie nach Hause dürfen, dauert es meist noch Jahre, bis sie vollkommen gesund sind", berichtete sie. Hier steht ihnen rund um die Uhr ein Ambulanzdienst zur Seite, zudem wurde ein Elternhaus gegründet. Der Elternverein versucht die Situation auch für die Familien erträglicher zu machen. Erzieher und Psychologen bieten Betreuung und Beratung, auch fließen Spendengelder in die Forschung: "Die Heilungsquote ist auch dank solcher Initiativen wir der Ihrigen erkennbar gestiegen."

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare