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Astrid Weitz-Kowalsky in der von ihr gegründeten Montessori-Kindergruppe.

Ein neuer Weg

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Reichelsheim (pm). »Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt, doch der Weg entsteht beim Gehen.« Geleitet von Laotses Worten hat Astrid Weitz-Kowalsky vor 30 Jahren die Montessori-Kindergruppe in Weckesheim gegründet. Nun begeht sie einen neuen Weg - den Weg in den Ruhestand. Für die Montessori Kindergruppe geht damit eine Ära zu Ende, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung.

Beginn 1991 mit Krabbelgruppe

Die Reise von Weitz-Kowalksy als Gründerin der Einrichtung habe 1991 mit der damaligen Krabbelgruppe in einem Einfamilienhaus in Heuchelheim begonnen. Dort trafen sich erstmals Eltern und deren Kleinkinder, um das Konzept Montessori kennenzulernen. Nach zahlreichen Fortbildungen und erworbenen Diplomen brachte sie im Oktober 1999 die Kindergruppe in die Räumlichkeiten nach Weckesheim.

2006 folgte die Erweiterung auf eine zweite Gruppe. Weitz-Kowalsky folge nicht bloß einem erlernten Konzept, sondern lebe es. Schon den Kleinsten begegne sie auf Augenhöhe und mit Respekt. Auf diese Weise trage sie dazu bei, dass sich die Kinder zu kleinen Persönlichkeiten mit Selbstwertgefühl entwickeln könnten.

Neben ihrer Arbeit als pädagogische Leitung fungierte sie über viele Jahre hinweg auch als Mentorin für angehende pädagogische Fachkräfte. Weitz-Kowalsky hat mit der Gründung der Montessori Kindergruppe Reichelsheim den Weg für viele Reisende geebnet, heißt es in der Pressemitteilung.

Der Montessori-Verein, Ehemalige, Eltern und Kinder entließen sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mit Freude über das jahrelange Engagement und den Mut, sich jeder Herausforderung zu stellen sowie dem Bewusstsein, welchen Verlust ihre Verabschiedung bedeute. Alle, die ihre Reise mitbestreiten durften, sagten Danke.

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