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Der neu gewählte Fraktionsvorstand der Reichelsheimer Christdemokraten (v. l.): Dennis Palmer, Rebecca Menzel, Leon-Clemens Sehrt und Vorsitzender Holger Hachenburger.

CDU hat neuen Fraktionschef

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Reichelsheim (pm). Stabwechsel in der CDU-Fraktion: In ihrer konstituierenden Sitzung haben die Stadtverordneten der Christdemokraten Holger Hachenburger zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt. Der Stadtverbandsvorsitzende folgt auf Dr. Erich Sehrt, der die Fraktion mit Unterbrechungen seit 1997 führte und nun in den Magistrat wechseln soll. Hachenburger erneuerte seine Ankündigung, bei den parteiinternen Wahlen nicht mehr für den Parteivorsitz zu kandidieren.

Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende wählten die Parlamentarier Dennis Palmer und Leon-Clemens Sehrt. Mit der neue geschaffenen Position der Fraktionsgeschäftsführerin komplettiert Rebecca Menzel den Vorstand.

Runder Tisch zum Bergwerksee

»Der Vorstand ist nur das administrative Gerüst, die Fraktion wird künftig personell wesentlich breitgefächerter auftreten«, skizzierte Hachenburger die künftige Arbeit als Teamaufgabe. Jedes Fraktionsmitglied werde seine inhaltlichen Schwerpunkte definieren und nach außen vertreten.

Zielsetzung sei zunächst die Abarbeitung der Anträge aus der vergangenen Legislaturperiode. Hier gehe es primär um Initiativen der CDU zur Überwachung des fließenden Verkehrs, die Weiterentwicklung des Landschaftspflegeplans, die Busanbindung zur Singbergschule Wölfersheim und den Ausbau eines Gigabit-Netzes. Er freue sich, so Hachenburger, dass in alle diese Themen Bewegung gekommen sei. Zudem erneuerte er sein Angebot aus dem Wahlkampf, die Gespräche zur Entwicklung des Bergwerksees durch einen interfraktionellen runden Tisch wiederzubeleben.

In einem zweiten Schritt wolle die CDU an der Umsetzung ihres Wahlprogramms arbeiten. »Wir haben ein Zukunftskonzept für die nächsten zwei Jahrzehnte formuliert, das wir im Interesse aller Generationen und aller Stadtteile weiter mit Leben füllen wollen.« Dabei sei eine solide Haushaltspolitik unumgänglich. »Die Sünden der Vergangenheit wie das bewusst herbeigeführte Scheitern der Neuen Mitte wird uns schneller einholen, als so manchem lieb ist«, sagte Hachenburger.

Sein Team sei dennoch hochmotiviert, die Aufgaben anzupacken. Diese sollten durch transparente Entscheidungen und einen Bürgerdialog flankiert werden. »In unserer Fraktion ist immer ein Tisch frei für die Stimme fachkundiger und engagierter Bürger.«

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