Bertin Bischofsberger tritt nicht mehr an. FOTO: PM
+
Bertin Bischofsberger tritt nicht mehr an. FOTO: PM

Bischofsberger kandidiert nicht

  • vonOliver Potengowski
    schließen

Reichelsheim (sax/hed). Bürgermeister Bertin Bischofsberger (CDU) wird sich am 1. November nicht für eine dritte Amtszeit zur Wahl stellen. Als Grund für seine Entscheidung, die bereits seit Langem feststehe, gibt er an, dass es nach zwei Amtsperioden Zeit sei, einem jüngeren Nachfolger Platz zu machen.

»Zwölf Jahre sind für so eine Kommune genau richtig«, stellt Bischofsberger fest. »Zwei Wahlperioden reichen aus, da soll jetzt jemand mit neuen Ideen ran.« Er betont, dass ihm sein Amt immer noch Spaß mache, worauf er auch in seiner letzten Haushaltsrede hingewiesen habe. Dennoch komme für ihn eine nochmalige Kandidatur nicht infrage. »Das Risiko möchte ich nicht eingehen, dass ich möglicherweise amtsmüde werde.«

Bischofsberger zieht ein halbes Jahr vor dem Ende seiner Amtszeit am 31. Dezember eine positive Bilanz. »Ich habe meine Projekte umgesetzt, bis auf ein paar wenige.«

Bisher zwei Kandidaten

Der Wechsel im Rathaus sei auch eine Chance für neue Projekte. »Meine Nachfolger werden Dinge umsetzen, auf die ich nicht käme.« Er verweist darauf, dass er am Ende einer dritten Wahlperiode 68 Jahre alt gewesen wäre. Auch deshalb sei jetzt der richtige Zeitpunkt, das Amt einem Jüngeren zu überlassen.

Dass deren Generation andere Akzente setze, zeige auch der aktuelle Wahlkampf in Zeiten von Corona. »Das läuft alles über die neuen Medien wie Instagram oder Youtube ab.« Als mögliche Nachfolger kandidieren bisher Lena Herget-Umsonst (SPD) und Cenk Gönul (FWG).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare