Entsteht am Bahnhof bald ein Café? Noch müssen Ronald Fischer und CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Hachenburger (l.) ihren Kaffee selbst mitbringen. FOTO: PM
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Entsteht am Bahnhof bald ein Café? Noch müssen Ronald Fischer und CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Hachenburger (l.) ihren Kaffee selbst mitbringen. FOTO: PM

Für Bahnhofscafé

  • vonred Redaktion
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Reichelsheim(pm). Ein ansprechendes Café - eine Möglichkeit, den in die Jahre gekommenen Bahnhofsbereich in Beienheim aufzuwerten. Ein Ziel, das sich Bürgermeisterkandidat Holger Hachenburger (CDU) gesetzt hat. Die Stadt wolle als Eigentümerin des Bahnhofsgebäudes investieren, um die Strecke voranzutreiben und zu stärken. Dabei sei eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Bahn wichtig.

Neben einem Café und der Sanierung des Gebäudes erachtet es Hachenburger auch als notwendig, die Parkflächen - inklusive Fahrradboxen - sowie die umliegenden Flächen neu zu gestalten. Der Bereich solle künftig zum Verweilen einladen.

Eine Aufwertung will Hachenburger auch am Karl-Kempf-Platz. Dieser sei vor allem bei schlechter Witterung nicht nutzbar. Es gebe verschiedene Varianten der Befestigung, doch seien diese aus Kostengründen bisher nicht in Angriff genommen worden. "Ich trete nicht an, um den Bürgern das Blaue vom Himmel zu versprechen", sagt Hachenburger. Er werde sich aber dafür einsetzen, Konzeptvorschläge zu erarbeiten.

"Was beim Spaziergang vom Bahnhof zum Platz auffällt, sind Stolperfallen und eine angespannte Parksituation", sagt Hachenburger. Es sei teilweise nahezu unmöglich, sich mit einem Auto durch die engen Straßen zu schlängeln - geschweige denn mit einem Rettungsfahrzeug.

Straßen ohne Stolperfallen

Auch daran will er etwas ändern. Ein Ansatz sei etwa, die Wege auf Tauglichkeit für Rettungsfahrzeuge zu prüfen und die verkehrlichen Konsequenzen zu ziehen. "Ich bin kein Freund von Knöllchen im Dorfkern", sagt Hachenburger. Doch auch das könne eine Option sein. "Wenn der Ärger der Bewohner über der ortsüblichen Toleranzschwelle liegt, dann muss der Notizblock eben gezückt werden."

Weiter gebe es viele unebene Bürgersteige, die nicht nur mit Rollator ein Problem darstellen. Der CDU-Kandidat regt im Hinblick darauf eine Prioritätenliste anlog der Straßensanierung an. Besonders bei öffentlichen Plätzen und der Sanierung von Bürgersteigen müsse stärker auf Barrierefreiheit geachtet werden.

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